Trump-Influencer zerfleischen sich: Machtkampf um Erbe von Charlie Kirk
Die Trauer um Charlie Kirk ist kaum verklungen, schon tobt der offene Machtkampf um sein politisches Erbe. Tucker Carlson und Ben Shapiro liefern sich eine Schlammschlacht um Einfluss, Follower und Deutungshoheit.
Erstellt von Anika Bube - Uhr
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- Nach dem Tod von Charlie Kirk eskaliert der Machtkampf in der US-Rechten: Carlson vs. Shapiro.
- Erika Kirk übernimmt den Chefsessel bei Turning Point USA – Millionen warten auf ihr Signal.
- Verschwörungsgerüchte, alte Feindschaften und ein Kampf um Deutungshoheit spalten die Szene.
Nur wenige Tage nach der Trauerfeier für Charlie Kirk in Phoenix entbrennt ein erbitterter Machtkampf unter Amerikas einflussreichsten rechten Meinungsmachern. Der Tod des 31-jährigen Gründers von Turning Point USA (TPUSA) hat ein Machtvakuum hinterlassen, das prominente Figuren wie Tucker Carlson und Ben Shapiro für sich beanspruchen wollen.
Nach Tod von Charlie Kirk: Machtkampf der Trump-Influencer entfacht
Die Organisation des ultrarechten Aktivisten bleibt trotz seines Todes eine zentrale Kraft in der konservativen Bewegung. Prominente Redner wie Megyn Kelly und Vivek Ramaswamy werden die von Kirk initiierte Debattenoffensive an amerikanischen Universitäten fortsetzen. Wie die "Bild" schreibt, tobt hinter den Kulissen jedoch ein Kampf um die ideologische Ausrichtung und die Kontrolle über Kirks politisches Erbe. Im Zentrum des Konflikts steht die Frage, welche Rolle Erika Kirk, die 36-jährige Witwe und neue Geschäftsführerin von TPUSA, in diesem Machtpoker spielen wird.
Tucker Carlson vs. Ben Shapiro: Wer beerbt den ultrarechten Aktivisten?
Tucker Carlson führt mit 13,3 Millionen X-Followern das isolationistische Lager an. Der einflussreiche Moderator lehnt amerikanische Militärinterventionen in der Ukraine und Gaza kategorisch ab. Sein umstrittenes Interview mit Wladimir Putin im vergangenen Jahr stieß selbst bei konservativen Kreisen auf Kritik wegen mangelnder Distanz zum russischen Präsidenten.
Gegen seinen Hauptrivalen Ben Shapiro erhebt Carlson schwere Vorwürfe der "Kriegstreiberei". Rückendeckung erhält er dabei von MAGA-Influencerin Candace Owens und ihren 7,2 Millionen X-Followern. Die 36-Jährige wechselte nach einem heftigen Zerwürfnis mit Shapiro ins Carlson-Lager über. Ihr Hang zu Verschwörungstheorien führte kurz vor Kirks Tod zu Spannungen zwischen den beiden. Nach dem Attentat behauptete sie, Befürworter Israels hätten Kirk unter Druck gesetzt, pro-israelische Positionen zu vertreten.
Ben Shapiro positioniert sich mit seinem Portal "Daily Wire" und 7,9 Millionen X-Followern als Gegenpol zu Carlsons isolationistischem Kurs. Der 41-Jährige attackiert regelmäßig Stimmen aus dem gegnerischen Lager und brandmarkt sie als "Beschwichtiger" in der Außenpolitik.
Der Konflikt zwischen den beiden Lagern hat sich über Jahre verschärft und gilt mittlerweile als unüberbrückbar. Besonders der Streit mit Candace Owens eskalierte 2024, als dem jüdisch-orthodoxen Shapiro Antisemitismus vorgeworfen wurde. Diese Auseinandersetzung führte zum endgültigen Bruch zwischen den beiden Influencern. Wie Carlson versucht auch Shapiro, die Anhängerschaft des verstorbenen Kirk für seine Agenda zu gewinnen. Der Kampf um die ideologische Deutungshoheit über Kirks Erbe ist in vollem Gange.
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bua/bos/news.de/stg
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