Bahn: Von ICE erfasst: Gleisarbeiter stirbt in Essen
Ein Mitarbeiter stirbt, ein weiterer wird schwer verletzt aus dem Gleisbereich gerettet. Die Hintergründe des Bahnunfalls in Essen sind noch unklar, die Strecke bleibt vorerst gesperrt.
Erstellt von Sarah Knauth - Uhr
Suche
Bei einem schweren Bahnunfall ist ein Gleisarbeiter in Essen ums Leben gekommen. Eine Gruppe von sechs Mitarbeitern befand sich am späten Sonntagabend an einem Gleisabschnitt der Deutschen Bahn, als zwei von ihnen von einem ICE erfasst wurden.
Die alarmierten Einsatzkräfte konnten schließlich nur noch den Tod bei einer der beiden Personen feststellen, wie die Feuerwehr mitteilte. Der andere Mitarbeiter wurde schwer verletzt und mit Hilfe einer Drehleiter aus dem Gleisbereich auf die Straße gerettet. Anschließend wurde die Person ins Krankenhaus gebracht.
Während des rund zweistündigen Einsatzes waren auch Notfallseelsorger sowie ein Hubschrauber der Bundespolizei vor Ort. Zu den Hintergründen des Unfalls gibt es bislang keine Angaben, die Ermittlungen laufen.
Beeinträchtigungen im Bahnverkehr
Wegen des Unfalls kommt es immer noch zu Beeinträchtigungen im Bahnverkehr. Betroffene Fernzüge werden für die Strecke zwischen Gelsenkirchen und Duisburg umgeleitet, wie die Deutsche Bahn auf Anfrage mitteilte. Es sei deshalb mit Verspätungen von ungefähr 20 Minuten zu rechnen. Für den Regionalverkehr sollen sich Reisende über die Bahnmedien über alternative Routen informieren.
+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++
Weitere aktuelle News im Ressort "Panorama":
- Kriminalität: 15 Zimmer, großer Bedarf - der Kampf um das erste Frauenhaus
- Unfall: Kreuzfahrtschiff rammt Schiffe – Polizei will informieren
- Verkehr: 40-minütige Verfolgungsjagd mit zwei Jugendlichen auf A3
- Unfall: Kreuzfahrtschiff stößt mit zwei Containerschiffen zusammen
kns/roj/news.de
Erfahren Sie hier mehr über die journalistischen Standards und die Redaktion von news.de.