Brand am Obersalzberg: Innenminister: Kehlsteinhaus soll wieder aufgebaut werden

Das Kehlsteinhaus am Obersalzberg ist bei einem vermutlich absichtlich gelegten Brand in der Nacht fast vollständig zerstört worden. Innenminister Herrmann ist sicher: Es bleibt keine Ruine stehen.

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Nach dem Großbrand des historisch bedeutenden Kehlsteinhauses am Obersalzberg geht Bayerns Innenminister Joachim Herrmann (CSU) von einem Wiederaufbau aus. "Wir werden da kaum eine Ruine stehen lassen können", sagte er am Rande des CSU-Parteitages in München der Deutschen Presse-Agentur.

Das Haus gehört dem Freistaat Bayern in der Zuständigkeit von Herrmanns Ministerium. Die Berchtesgadener Landesstiftung hat das Nießbrauchsrecht übertragen bekommen.

Aus Kreisen der Ermittlungsbehörden war zuvor verlautet, dass der mutmaßliche Verursacher des Großbrandes am Obersalzberg gefasst worden sei. Es gebe deutliche Hinweise, dass ein nach Ausbruch des Feuers im Umfeld des Kehlsteinhauses gefasster Motorradfahrer den Brand gelegt habe, erfuhr die Deutsche Presse-Agentur aus Ermittlerkreisen. Dass der Fahrer eines Motorrades festgenommen war, hatte zuerst die "Bild"-Zeitung berichtet.

Herrmann sagte, der Mann, der aus der Region komme, sei verletzt worden und befinde sich zunächst im Krankenhaus. Nähere Informationen gab er nicht bekannt.

Am Nachmittag wollen er und weitere Behördenvertreter in Berchtesgaden bei einer Pressekonferenz nähere Einzelheiten bekanntgeben. Unter anderem wird auch Bayerns Innenminister Joachim Herrmann (CSU) dort erwartet.

+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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