Wildtiere: Angeblich Wolf im Hamburger Westen gesichtet
Im Hamburger Klövensteen melden Bürger erneut einen Wolf – noch ist aber nicht bestätigt, ob es tatsächlich einer ist. Die Umweltbehörde prüft. Worauf Spaziergänger jetzt achten sollen.
Erstellt von Sarah Knauth - Uhr
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Gut ein halbes Jahr, nachdem ein Wolf in einem Hamburger Einkaufszentrum für Schlagzeilen gesorgt hat, ist im Westen der Hansestadt erneut ein Tier gesichtet worden. Es lägen "mehrere Meldungen über mutmaßliche Sichtungen eines Wolfes im Bereich des Klövensteen" vor, teilte die Umweltbehörde mit. Das Wald- und Naherholungsgebiet liegt an der Landesgrenze zu Schleswig-Holstein.
Man nehme die Hinweise sehr ernst, werte vorliegendes Bild- und Spurenmaterial aus und beobachte die Lage vor Ort, hieß es. Ein gesicherter Nachweis, dass es sich tatsächlich um einen Wolf handelt, stand noch aus.
Bürger sollen bei Begegnung Ruhe bewahren und Abstand halten
Die Bürger wurden vorsorglich aufgefordert, bei Begegnungen mit einem Wolf oder einem wolfsähnlichen Tier Ruhe zu bewahren und Abstand zu halten. "Nicht versuchen, sich dem Wolf zu nähern, ihn zu verfolgen oder zu füttern", hieß es. Zudem wurde empfohlen, nicht wegzulaufen, sondern sich bei Bedarf durch lautes Sprechen oder Klatschen bemerkbar zu machen.
Hunde sollten im Klövensteen und angrenzenden Gebieten "unbedingt an der kurzen Leine geführt werden", empfahl die Behörde.
Ferner sollte im Falle einer Sichtung das Wolfsmonitoring der Behörde über die E-Mail-Adresse wolfsberatung@bukea.hamburg.de oder die Telefon-Notfallhotline 0174 6330335 informiert werden.
Im März war Frau durch Wolf in Einkaufspassage verletzt worden
Ende März war ein Wolf aus dem Hamburger Westen bis zur Binnenalster in der Innenstadt gelaufen. Zuvor hatte er sich in eine Einkaufspassage in Altona verlaufen und dort nach Behördenangaben in Panik eine Frau verletzt.
Am Jungfernstieg war das Jungtier schließlich von der Polizei eingefangen und später mit einem Sender versehen in Niedersachsen ausgewildert worden. Wenige Wochen später rissen die Funksignale ab. Die Umweltbehörde geht davon aus, dass das Tier tot ist.
+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++
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kns/roj/news.de
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