Katastrophe im Himalaya: Außenamt spricht nach Flut in Nepal von einigen vermissten Deutschen
Nach der Flutkatastrophe in Nepal werden auch Hunderte Ausländer vermisst. Das Auswärtige Amt hat nach eigenen Angaben noch keinen genauen Überblick über die Zahl der deutschen Opfer.
Erstellt von Sarah Knauth - Uhr
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Die Bundesregierung hat nach der Flutkatastrophe in Nepal nach eigenen Angaben noch keine abschließenden Erkenntnisse über die Zahl vermisster oder getöteter Deutscher. Ein Sprecher des Auswärtigen Amts sagte vor Journalisten in Berlin, man habe Kenntnis von "einigen" vermissten deutschen Staatsangehörigen. Er nannte auf Nachfrage aber keine genauere Zahl oder Größenordnung. Man versuche sich angesichts der weitreichenden Zerstörungen immer noch ein konkretes Bild zu machen. Es gehe um ein sehr großes Gebiet.
Noch immer Tausende Vermisste
Die Zahl der geborgenen Todesopfer in Nepal ist nach Angaben des dortigen Katastrophenschutzes inzwischen auf mehr als 900 gestiegen. Damit haben zusammen mit den offiziell bestätigten Zahlen aus dem Katastrophengebiet in China mindestens 919 Menschen ihr Leben bei der Sturzflut am vergangenen Mittwoch verloren.
In Nepal stieg die Zahl der Vermissten auf 4.247 Menschen, darunter 592 Ausländer. In China sind 546 Menschen als vermisst registriert, darunter drei Deutsche. Im Flutgebiet im Südwesten Tibets und in den betroffenen Regionen in Nepal sind weiter Tausende Rettungskräfte im Einsatz, um Opfer zu finden und zu bergen.
+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++
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kns/roj/news.de
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