Schock-Fund in Norwegen: Rentier-Mysterium: Viele tote Tiere auf Spitzbergen

Mysteriöses Rentier-Sterben auf Spitzbergen: 13 Tiere wurden in diesem Sommer tot entdeckt. Experten stehen vor einem Rätsel – bislang gibt es keine Erklärung für die seltsam hohe Zahl der Todesfälle.

Erstellt von - Uhr

Aktuelle Nachrichten rund um das Thema Tiere lesen Sie hier auf news.de (Symbolbild). (Foto) Suche
Aktuelle Nachrichten rund um das Thema Tiere lesen Sie hier auf news.de (Symbolbild). Bild: Adobe Stock / satori

Der Fund von mehr als einem Dutzend toter Rentiere auf Spitzbergen gibt Forschern Rätsel auf. "Es ist äußerst ungewöhnlich, dass fortpflanzungsfähige weibliche Tiere und ausgewachsene Männchen im Sommer sterben", berichtete der oberste Beamte von Spitzbergen am Donnerstagabend. "Deshalb bitten wir die Bevölkerung, Funde von kürzlich verendeten Rentieren zu melden."

Während der Bestandszählungen waren insgesamt 13 tote Tiere in zwei Tälern der Inselgruppe entdeckt worden - zwei Männchen und elf Weibchen. Woran sie gestorben sind, ist völlig unklar. "Bereits im Juli wurden drei kürzlich verendete Rentiere von Tierärzten obduziert", hieß es in der Mitteilung. "Dabei wurden zahlreiche Proben entnommen, die Todesursache ist jedoch bislang unbekannt." Das Spitzbergen-Rentier ist eine Unterart des Rentiers, die ausschließlich auf der norwegischen Inselgruppe vorkommt.

+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

Weitere aktuelle News im Ressort "Panorama":

/roj/news.de

Themen:

Erfahren Sie hier mehr über die journalistischen Standards und die Redaktion von news.de.