Brände: Waldbrände auf Kreta: Küstenwache rettet 50 Menschen

Orkanartige Nordwinde erschweren den Einsatz auf Kreta – wie die Küstenwache 50 Menschen aus dem Rauch rettete und warum die Feuerwehr am Limit ist.

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Fahrzeuge der Feuerwehr am Einsatzort (Symbolbild). (Foto) Suche
Fahrzeuge der Feuerwehr am Einsatzort (Symbolbild). Bild: Adobe Stock / MAK

Die Waldbrände im Süden der griechischen Insel Kreta wüten weiter. Am Donnerstag brach nahe der Ortschaft Preveli ein neuer Brand aus. Wegen der starken Rauchentwicklung brachte die Küstenwache rund 50 Menschen aus einem Küstenabschnitt in Sicherheit, wie der griechische Rundfunk ERT berichtete.

Erschöpfte Feuerwehr

Starke Winde erschweren den Feuerwehren bereits den zweiten Tag in Folge die Löscharbeiten. "Die Leute (der Feuerwehr) sind erschöpft, sie kämpfen aber weiter gegen die Flammen", sagte Giorgos Marinakis, der Bürgermeister der Regionalhauptstadt Rethymno, griechischen Medien.

Vor allem Löschflugzeuge und Hubschrauber können nur eingeschränkt eingesetzt werden. Gleichzeitig brachen auf den Ägäis-Inseln Andros, Kalymnos und Paros kleinere Brände aus, teilte ein Offizier der Feuerwehr mit.

"Unglaubliches Phänomen"

Eine Entspannung der Wetterlage ist nach Einschätzung der Wetterexperten erst ab Freitagabend zu erwarten. Im griechischen Rundfunk sprach eine Meteorologin von einem "unglaublichen Phänomen" mit orkanartigen Nordwinden in der südlichen Ägäis.

Am Mittwoch waren drei Feuerwehrleute in Griechenland ums Leben gekommen. Vier wurden nach Angaben des Rettungsdienstes leicht verletzt.

+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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