Wettervorhersage: Hitzewelle läuft aus – Neue Unwetter drohen

Abkühlung ist in Sicht. Wo vor dem Wetterumschwung neue Gewitter niedergehen könnten.

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Wie wird das Wetter? Bild: Adobe Stock / by-studio

In Teilen Deutschlands drohen bis Freitag erneut heftige Gewitter - die Hitze findet dann vorerst ein Ende. "Am Donnerstag bäumen sich die Temperaturen noch ein letztes Mal auf, sodass es im Südwesten von der Donau bis zum Niederrhein oft für über 30 Grad reicht", teilte Fabian Chow von der Wettervorhersagezentrale des Deutschen Wetterdienstes mit. "Einzelne Gewitter bilden sich erneut, wobei diese auch wieder kräftiger ausfallen, jedoch nicht die Intensität vom Mittwoch erreichen dürften."

In der Nacht zum Mittwoch gingen über Teile Baden-Württembergs, Bayerns und Thüringens Unwetter nieder und richteten Schäden an. Rund um Nürnberg rückte die Feuerwehr zu mehr als 1.000 Einsätzen aus - wegen umgestürzter Bäume, überfluteter Straßen, abgedeckter Dächer und vollgelaufener Keller. Mehrere Menschen wurden verletzt, manche von Bäumen eingeklemmt. In Reutlingen überflutete ein Unwetter Straßen. In Thüringen wurden Polizei und Feuerwehr unter anderem in der Region um Gotha und in den Landkreisen Unstrut-Hainich-Kreis und Eichsfeld alarmiert.

So geht es mit dem Wetter weiter

Auch am Mittwoch drohten schwere Gewitter mit Unwetterpotenzial. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) rechnete insbesondere von der Schwäbischen Alb ostwärts südlich der Donau bis in die Alpen am Nachmittag und Abend mit kräftigen Gewittern. Dabei seien auch großer Hagel - teils mit Korngrößen wie Golfbällen - sowie orkanartige Böen möglich, sagte DWD-Meteorologe Fabian Chow der Deutschen Presse-Agentur.

Gerade Orkanböen stellten im Sommer, wenn die Bäume durch viele Blätter noch eine sehr große Angriffsfläche für den Wind böten, eine besondere Gefahr dar, so Chow. "Diese Orkanböen können dann auch an diesen Bäumen große Schäden anrichten, teils auch an Gebäuden." Örtlich könne zudem in kurzer Zeit viel Regen fallen - bis zu etwa 40 Liter pro Quadratmeter in rund einer Stunde.

Laut DWD können die Gewitter bis in die Nacht zum Freitag anhalten. Dabei bestehe weiterhin örtlich Unwettergefahr. Am Freitag vollziehe sich ein Luftmassenwechsel und die Temperaturen erreichten allenfalls vereinzelt 30 Grad und läuteten das endgültige Ende der aktuellen Hitze ein, prognostizierte Chow. Dabei komme es verbreitet zu reger Gewitteraktivität. "Die Luftmasse ist weiterhin noch energiegeladen, sodass die Gewitter durchaus heftig ausfallen können." Wo genau Gefahr droht, stehe noch nicht fest.

+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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