Empörung über Kirchen-Video: Pastor verteidigt Teufels-"Hinrichtung" vor Kindern
Bei einer Bibelfreizeit im US-Bundesstaat Kentucky wird der Teufel vor Kindern symbolisch erschossen. Die Aufnahmen von der gespielten Hinrichtung rufen entsetzte Reaktionen hervor. Doch der verantwortliche Pastor verteidigt die umstrittene Darstellung.
Erstellt von Martin Gottschling - Uhr
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- Umstrittener Clip von einer Bibelfreizeit in Lexington, Kentucky
- Video zeigt, wie Personen in Militärkleidung den Teufel symbolisch "erschießen"
- Pastor verteidigt die Darstellung nach heftiger Kritik
Ein Video aus einer Baptistenkirche in Lexington, Kentucky, sorgt derzeit für heftige Diskussionen in den sozialen Medien. Die Aufnahmen stammen von einer Bibelfreizeit und zeigen vier Erwachsene in Militärkleidung, die mit Luftgewehren oder Paintball-Waffen eine am Boden liegende Person vor den Augen zahlreicher Kinder wiederholt "erschießen".
Gespielte Hinrichtung vor Kindern in US-Kirche
Während sich die Person am Boden windet und Schussgeräusche ertönen, rufen einige Zuschauer gemeinsam mit Pastor Dewayne Walker: "Schaltet ihn aus, sprengt ihn in die Luft!" Der Geistliche der Mt. Olivet Baptist Church verteidigte die Szene laut dem lokalen Sender "Fox 56" als symbolischen Akt. "Der Clip, den ihr gesehen habt, war einfach das Töten des Teufels", erklärte Walker in einem Facebook-Video.
Entsetzte Reaktionen auf "Erschießungskommando" vor Minderjährigen bei Bibelfreizeit
Kathi Crowe, ehemalige Lehrerin und Freiwillige bei der Organisation "Moms Demand Action" in Kentucky, reagierte entsetzt auf die Aufnahmen. "Bibelfreizeiten und unsere Kirchen sollten sichere Orte für Kinder sein", betonte sie gegenüber "Fox 56". Eine simulierte taktische Razzia mit einem Erschießungskommando vor Minderjährigen sei ein "erschreckender Missbrauch" dieses geschützten Raums.
Pastor verteidigt umstrittenen Clip: Symbolische Tötung des Teufels soll christliche Werte vermitteln
Pastor Walker räumte ein, dass manche die Inszenierung als übertrieben empfinden könnten. Gleichzeitig verwies er auf eine über dreißigjährige Tradition solcher Gut-gegen-Böse-Darstellungen in seiner Gemeinde. Sie würden Kindern Werte wie Ehrlichkeit und das Befolgen christlicher Lehren vermitteln. "Falls es euch beleidigt hat, tut mir das leid", sagte Walker und lud Kritiker ein, sich selbst ein Bild zu machen.
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gom/bua/news.de/stg
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