Wetter-Vorhersage für Winter 2026/27: Droht der nächste Winter-Flop? Meteorologen wagen erste Prognose

Der Sommer ist noch längst nicht vorbei, doch Meteorologen wagen bereits einen Blick auf den kommenden Winter. Die erste Langfrist-Prognose für 2026/27 zeichnet ein klares Bild: Statt Schnee und Dauerfrost könnte Deutschland erneut ein deutlich zu milder Winter bevorstehen.

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Meteorologen wagen einen ersten Blick in den bevorstehenden Winter. (Foto) Suche
Meteorologen wagen einen ersten Blick in den bevorstehenden Winter. Bild: AdobeStock / P
  • Die erste Langfrist-Prognose sieht für den Winter 2026/2027 in Deutschland überdurchschnittlich milde Temperaturen
  • Nach aktuellem Stand könnte vielerorts häufiger Regen als Schnee fallen
  • Meteorologen betonen jedoch, dass sich Langfrist-Prognosen in den kommenden Monaten noch deutlich ändern können

Zwar schwitzt Deutschland derzeit noch im Hochsommer, doch Meteorologen werfen bereits einen Blick auf die kalte Jahreszeit. Die erste Langfristprognose für den Winter 2026/2027 liegt vor. Nach den aktuellen Berechnungen könnte Deutschland erneut ein deutlich zu milder Winter bevorstehen. Von einem klassischen Winter mit viel Schnee und lang anhaltendem Frost ist in den ersten Modellen bislang wenig zu sehen.

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Winter-Prognose 2026/2027: Wettermodell zeigt deutlich zu milde Temperaturen

Das Europäische Zentrum für mittelfristige Wettervorhersagen (ECMWF) hat seine Langfristprognose für die Monate Dezember, Januar und Februar veröffentlicht. Das Ergebnis: Nahezu ganz Deutschland erscheint in kräftigem Rot. Diese Färbung signalisiert Temperaturen, die deutlich über dem langjährigen Mittel liegen sollen. Von einem klassischen Bilderbuch-Winter mit Eis und Schnee ist auf den aktuellen Berechnungen keine Spur zu erkennen.

Die Prognose lässt wenig Spielraum für Interpretationen: Ein bis zwei Grad über dem Durchschnitt könnten die Wintermonate ausfallen, in manchen Regionen möglicherweise sogar noch mehr. Für Freunde von klirrend kalten Temperaturen und verschneiten Landschaften sieht es damit düster aus. Das Muster ist allerdings nicht neu. Bereits fünfzehn Winter in Folge fielen zu mild aus – der klassische Dauerfrost hat sich hierzulande praktisch verabschiedet. Stattdessen prägen kurze Kältephasen mit anschließendem Tauwetter das typische Winterbild. Der verlässliche, eisige Winter scheint zum Auslaufmodell geworden zu sein.

Regen statt Schnee: Langfristprognose verspricht Schmuddelwinter

Noch unerfreulicher wird das Bild beim Blick auf die Niederschlagsprognose. Die Karten zeigen für weite Teile Deutschlands überdurchschnittlich viel Niederschlag an. Was zunächst nach winterlichem Vergnügen klingen könnte, entpuppt sich bei genauerer Betrachtung als Enttäuschung.

Der Haken: Bei den erwarteten milden Temperaturen wird der Niederschlag größtenteils als Regen vom Himmel fallen. Statt knirschendem Pulverschnee und weißen Landschaften erwartet uns damit vor allem eines – graues, nasses Schmuddelwetter. Für alle, die auf Schneemänner, Schlittenfahrten und weiße Weihnachten gehofft hatten, eine herbe Enttäuschung.

Kälteeinbrüche nicht ausgeschlossen

Bei aller Ernüchterung gilt jedoch: Diese Langfrist-Berechnungen sind keine präzisen Wettervorhersagen, sondern grobe Tendenzen über mehrere Monate hinweg. Von Lauf zu Lauf können sich die Ergebnisse noch erheblich verschieben.

Auch ein insgesamt milder Winter schließt plötzliche Kälteeinbrüche keineswegs aus. Schnee bis ins Flachland bleibt durchaus möglich – selbst wenn die Gesamtbilanz am Ende zu warm ausfällt. Wie sich die kommende kalte Jahreszeit tatsächlich entwickelt, wird sich erst in den nächsten Monaten zeigen. Die endgültige Entscheidung steht also noch aus.

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