Tragischer Angriff in Florida: Alligator reißt Frau (31) beide Arme ab - Attacke endet tödlich
Es ist bereits der dritte Angriff eines Alligators innerhalb weniger Tage - in Florida reißt ein Alligator einer Frau beide Arme ab - später verstirbt die 31-Jährige trotz sofortiger Einlieferung im Krankenhaus.
Erstellt von Ines Fedder - Uhr
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- Tödliche Alligator-Attacke in Florida: 31-Jährige stirbt nach Angriff im Fluss
- Innerhalb weniger Tage mehrere gefährliche Begegnungen mit den Raubtieren
- Auch ein Kind und ein Mann werden bei Alligator-Angriffen verletzt
- Behörden schlagen Alarm und warnen vor erhöhter Gefahr in den Sommermonaten
In Florida gehören Alligatoren zum Alltag. Vor allem in den Sommermonaten werden die Reptilien aktiver und halten sich häufiger in Flüssen, Seen und Sümpfen auf. Begegnungen mit Menschen sind zwar selten, doch innerhalb weniger Tage kam es nun gleich zu mehreren gefährlichen Zwischenfällen – einer davon endete tödlich.
Frau (31) stirbt nach Alligator-Attacke - beide Arme "praktisch ab"
Eine 31-jährige Frau ist am Sonntag nach einem Alligator-Angriff im Econlockhatchee River in Zentralflorida gestorben. Die Amerikanerin schwamm gemeinsam mit Freunden im Little Big Econ State Forest, als das Raubtier sie attackierte, berichtet unter anderem "People".
Die Verletzungen waren verheerend: "Beide Arme sind ausgerenkt... praktisch ab", schilderte ein Zeuge im Notruf. "Ein Arm ist komplett ab", heißt es hier. Trotz sofortiger Einlieferung ins Krankenhaus erlag die Frau später ihren schweren Verletzungen.
Der tödliche Vorfall markiert bereits den dritten Alligator-Angriff innerhalb einer Woche in der Region. Die Ermittlungen der Florida Fish and Wildlife Conservation Commission dauern an. Ein Jäger versucht derzeit noch, das Tier einzufangen.
Erster Alligator-Angriff am Rainbow River
Die Angriffsserie begann bereits am 21. Juni im Rainbow River in Marion County. Dort geriet ein Mann in Kontakt mit einem Alligator und wurde dabei verletzt. Nach der Attacke brachten Rettungskräfte ihn in ein örtliches Krankenhaus zur Behandlung.
Der Mann überlebte den Vorfall und konnte das Krankenhaus inzwischen wieder verlassen. Behörden beauftragten einen spezialisierten Fänger für problematische Alligatoren, der das Tier anschließend einfing und aus dem Gewässer entfernte. Der über 2,40 Meter lange Alligator stellte damit keine Gefahr mehr für Schwimmer und Besucher des beliebten Flusses dar.
Kind beim Angeln von Raubtier attackiert
Nur sechs Tage später ereignete sich der zweite Zwischenfall ebenfalls in Marion County. Am 27. Juni meldeten Zeugen der Wildtierbehörde, dass ein Alligator ein Kind beim Angeln am Ufer des Nelson Fish Camp gebissen hatte. Das Reptil verletzte den Jungen an der Hand.
Rettungskräfte transportierten das Kind umgehend in ein Krankenhaus, wo es medizinisch versorgt wurde. Bei dem Angreifer handelte es sich um einen Alligator von mehr als 2,60 Metern Länge. Auch dieses Tier konnten Behörden anschließend einfangen und unschädlich machen.
Behörden warnen vor Sommergefahr
Die Florida Fish and Wildlife Conservation Commission stuft Verletzungen durch Alligatoren zwar als selten ein, mahnt Einwohner und Besucher dennoch zur erhöhten Vorsicht. Experten zufolge werden die Reptilien bei steigenden Temperaturen in den Sommermonaten deutlich aktiver.
Die Behörde rät dringend davon ab, während der Tageslichtstunden unvorsichtig in Gewässern zu schwimmen. Besonders wichtig: Alligatoren dürfen unter keinen Umständen gefüttert werden. Diese Praxis führt dazu, dass die Tiere Menschen mit Nahrung assoziieren und ihre natürliche Scheu verlieren.
Die Suche nach dem Alligator, der für den tödlichen Angriff am Sonntag verantwortlich ist, dauert weiterhin an.
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