Mainz/Offenbach/Main: Wetterdienst: Mit 40,7 Grad Hitzerekord in Rheinland-Pfalz

Nächte ohne Abkühlung und Temperaturhöchstwerte: Die Hitzewelle sorgt in Rheinland-Pfalz für extreme Belastungen. Am Freitag ist ein Rekord geknackt worden.

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Täglich bestens informiert mit den aktuellen Nachrichten auf news.de (Symbolbild). Bild: Adobe Stock / daboost

Die extreme Hitzewelle treibt die Temperaturen in Rheinland-Pfalz auf Rekordwerte. Am Freitag wurden in Bad Kreuznach vorläufig 40,7 Grad gemessen - so viel wie noch nie zuvor an einer DWD-Wetterstation in dem Bundesland. Der Wert ist vorläufig und kann vom Wetterdienst noch korrigiert werden.

Damit wurde nicht nur die bisherige Juni-Rekordtemperatur von 39,3 Grad übertroffen - die wurde übrigens am 30. Juni 2019 auch in Bad Kreuznach gemessen. Zudem fiel auch der historische Höchstwert von 40,6 Grad, der am 25. Juli 2019 an einer Messstation in Trier erreicht worden war. In Deutschland werden seit 1881 systematisch Wetterdaten aufgezeichnet. Das Messnetz des Deutschen Wetterdienstes umfasst rund 2.000 Stationen.

Seit Tagen sorgt eine Hitzewelle in Deutschland für Temperaturen bis an die 40-Grad-Marke und lässt auch die Menschen in Rheinland-Pfalz kräftig schwitzen. Die Belastung ist auch deshalb so groß, weil die Temperaturen aktuell nachts keine wirkliche Abkühlung bringen.

In sogenannten tropischen Nächten sinken die Werte nicht unter 20 Grad Celsius, was den Schlaf und die nächtliche Erholung beeinträchtigt. Städte heizen sich tendenziell noch mehr auf, weil sie mehr versiegelte Flächen als Orte im ländlichen Raum haben.

Extreme Wetterlagen nehmen zu

Extreme Wetterlagen die diese sind wegen der Klimakrise hierzulande häufiger geworden - und dürfte noch weiter zunehmen. Zahlen des DWD belegen, dass die durchschnittliche Zahl der Tage mit Temperaturen über 30 Grad in Deutschland zugenommen hat.

Die Landeszentrale für Gesundheitsförderung in Rheinland-Pfalz rät generell dazu, bei großer Hitze körperliche Anstrengungen im Freien zu vermeiden. Besonders älteren Menschen, Pflegebedürftigen, chronisch Kranken, Schwangeren oder Kindern drohten gesundheitliche Schäden. Ausreichend Trinken, möglichst im Schatten oder zu Hause bleiben und nur am frühen Morgen oder späten Abend die Wohnung lüften.

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+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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