Wuppertal: Nach Untreuevorwürfen: Ex-ESW-Mitarbeiter an Grenze gefasst

180.000 Euro verschwinden beim Wuppertaler Abfallbetrieb, ein leitender Mitarbeiter taucht ab. Doch an der türkisch-bulgarischen Grenze klicken die Handschellen.

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Ein wegen Untreuevorwürfen gesuchter ehemaliger leitender Mitarbeiter des Wuppertaler Entsorgungsbetriebs ESW ist an der türkisch-bulgarischen Grenze festgenommen worden. Der 38-Jährige sei bei der Einreise nach Bulgarien gefasst worden, teilte die Wuppertaler Staatsanwaltschaft mit.

Nach dem Mann war gefahndet worden, weil er im März 2025 nicht zu seinem Strafprozess erschienen war. Die Staatsanwaltschaft wirft ihm vor, als früherer ESW-Mitarbeiter gemeinsam mit zwei inzwischen verurteilten Garten- und Landschaftsbauern rund 180.000 Euro zum Nachteil des städtischen Betriebs veruntreut zu haben.

Laut Ermittlern soll der Mann überhöhte Abrechnungen veranlasst haben. Zudem soll er Rechnungen so verändert haben, dass Zahlungen der Stadt auf sein Konto flossen. Die ESW hatte 2022 Anzeige erstattet, nachdem die Vorwürfe bekanntgeworden waren. Der Mann soll nun nach Deutschland ausgeliefert und der Prozess gegen ihn neu angesetzt werden.

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+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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