Halle/Dessau-Roßlau: Prozess wegen Verkauf von Fahrzeuge in Russische Föderation

Für den Verkauf soll der Mann einen Handel in Dessau-Roßlau betrieben haben. Die Fahrzeuge haben laut Gericht einen Wert von über sieben Millionen Euro gehabt. Welche Strafe dem Mann drohen könnte.

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Vor dem Landgericht in Halle soll heute der Prozess gegen einen Mann wegen verbotenem Handel mit Fahrzeugen eröffnet werden. Der 58-Jährige habe laut Anklage in über 150 Fällen gegen das Außenwirtschaftsgesetz verstoßen, teilte eine Sprecherin des Gerichts mit. Insgesamt soll er Fahrzeuge im Wert von mindestens rund 7,2 Millionen Euro in der Russischen Föderation verkauft und ausgeführt haben.

Der Mann soll den Handel mit neuen und gebrauchten Fahrzeugen von Dessau-Roßlau aus betrieben haben, hieß es. Gleichzeitig habe er 2022 ein Netzwerk an Geschäftspartnern im russischsprachigen Ausland aufgebaut. Wegen der Sanktionen der Europäischen Union in der Russischen Föderation soll in dieser Zeit eine erhebliche Nachfrage an Luxus-Kraftfahrzeugen bestanden haben, so die Gerichtssprecherin.

Gegen den Angeklagten wurde schon Ende vergangenen Jahres Haftbefehl erlassen. Er wurde daraufhin in Untersuchungshaft gebracht. Im Falle einer Verurteilung drohe dem Mann laut Landgericht eine Freiheitsstrafe von nicht unter zwei Jahren.

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