Notfälle: Hitze: Totes Kleinkind in Auto bei Paris gefunden

Bei brüllender Hitze entweicht ein kleiner Junge in Frankreich wohl dem Blick seiner Eltern und klettert ins Auto. Der Vorfall endet tödlich.

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Ein dreijähriger Junge ist inmitten der Hitzewelle in Frankreich eingesperrt im Auto gestorben. Rettungskräfte versuchten am Mittwochabend vergebens, das Kind in Saint-Gratien in der Nähe von Paris wiederzubeleben. Zuvor hatten die Eltern bereits versucht, ihr Kind noch zu retten, wie die Staatsanwaltschaft Pontoise mitteilte.

Nach ersten Erkenntnissen der Ermittlungsbehörde hatte die Mutter mit dem jüngeren Geschwisterkind des Jungen eine Siesta eingelegt. Der Vater arbeitete demnach im Gartenschuppen und hatte den Dreijährigen gebeten, sich ebenfalls schlafen zu legen. Von den Eltern unbemerkt sei das Kind dann in das draußen am Hauseingang stehende Auto der Familie gestiegen. Die Türen seien offen gewesen, doch wegen der Kindersicherung habe der Kleine sich im Inneren eingesperrt. Die 37 Jahre alten Eltern fanden das Kind letztlich leblos im Wagen. Die Mutter wurde unter Schock ins Krankenhaus gebracht. Die Behörden leiteten eine Untersuchung zu fahrlässiger Tötung ein.

Erst vor wenigen Tagen waren im südfranzösischen Carpentras zwei Kleinkinder im Alter von zwei und vier Jahren tot im Auto ihrer Familie aufgefunden worden. Auch sie hatten sich nach ersten Erkenntnissen eingesperrt.

+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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