Notfälle: Präsidentin: Dutzende Gebäude in Venezuela eingestürzt
Die Regierung spricht von Erdbeben noch nie dagewesenen Ausmaßes. Wie groß die Folgen tatsächlich sind, ist bislang nicht absehbar.
Erstellt von Sarah Knauth - Uhr
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Bei den zwei schweren Erdbeben in Venezuela mit mindestens 32 Toten und 700 Verletzten sind nach Angaben der amtierenden Präsidentin Delcy Rodríguez zahlreiche Häuser eingestürzt. Am stärksten betroffen sei der Bundesstaat La Guaira, wo auch der internationale Flughafen der Hauptstadt Caracas und ein wichtiger Seehafen liegen. "Dort sind Dutzende Gebäude kollabiert, und es sind intensive Rettungsarbeiten zugange, um die Leben zu retten, die Gott uns retten lässt", sagte sie in der Nacht zum Donnerstag.
Rodríguez sprach von einer Tragödie und einem Erdbeben "noch nie dagewesenen Ausmaßes" in dem südamerikanischen Land. La Guaira sei zu einem Katastrophengebiet geworden. Die bislang 32 gemeldeten Toten beinhalteten nicht die Opfer in dem Bundesstaat. Die Region hatte 1999 nach heftigen Regenfällen eine Flutkatastrophe erlebt, die laut damaligen amtlichen Zahlen Tausende Menschen das Leben kostete.
Der internationale Flughafen Simón Bolívar wurde nach Angaben der Regierung angesichts der Schäden nach den Beben geschlossen. Er liegt an der Küste, etwa 30 Kilometer von der in rund 900 Metern Höhe gelegenen Hauptstadt Caracas entfernt. Die US-Erdbebenwarte USGS gab die Stärke der beiden Erdbeben mit 7,2 und 7,5 an. Eine Modellrechnung der Behörde legte nahe, dass eine sehr hohe Opferzahl zu befürchten ist.
+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++
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kns/roj/news.de
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