Münster: Bombenentschärfung bringt Bahnen bei Münster aus dem Takt
Ein Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg dürfte Bahnreisenden Nerven gekostet haben. Doch nicht nur der Zugverkehr war von den Sicherheitsvorkehrungen vor der Entschärfung betroffen.
Erstellt von Sarah Knauth - Uhr
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Für die Entschärfung eines Blindgängers aus dem Zweiten Weltkrieg in Münster ist der Bahnverkehr auf mehreren Strecken rund um den Fundort zeitweise gestoppt worden. Nachdem der Kampfmittelräumdienst die amerikanische 250-Kilo-Bombe am Nachmittag unschädlich gemacht hatte, wurden die Strecken Richtung Essen, Dortmund und Coesfeld wieder freigegeben, wie die Stadt mitteilte.
Nach Auskunft des Portals Zuginfo.nrw waren die Linien RE2, RE7, RE42, RB50 und RB89 betroffen. Die Züge sollten während der Entschärfung an geeigneten Bahnhöfen zurückgehalten oder möglichst umgeleitet werden. Auch nach Freigabe der Strecken könne es vereinzelt noch zu Verspätungen kommen.
Die Bombe war laut Stadt am Vormittag bei Bauarbeiten in der Nähe des LVM-Preußenstadions gefunden worden. Rund 480 gemeldete Anwohner im Umkreis von 300 Metern um den Fundort waren aufgerufen, die Evakuierungszone zu verlassen. Auch eine Ausfallstraße durch Münster war gesperrt.
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