Brände und Tiere: Griechenland stärkt Katastrophenschutz für Tiere
Schnelle Hilfe für Tiere: In Griechenland werden Tierleben bei Bränden jetzt gezielt gerettet. Wie neue Strukturen Haustiere und Wildtiere schützen sollen.
Erstellt von Sarah Knauth - Uhr
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Griechenland baut seinen Katastrophenschutz nun auch stärker für Tiere aus, die bei Bränden und anderen Naturereignissen in Not geraten. Ministerpräsident Kyriakos Mitsotakis hat dabei die neue staatliche Tierhilfestruktur in den Mittelpunkt gestellt. In einem Facebook-Beitrag vom Sonntag berichtete er von seinem Besuch in einem großen Tierschutzzentrum in einer Athener Vorstadt, das sich um Tiere kümmert, die von Naturkatastrophen betroffen sind.
Tiere als Teil des Ökosystems
Tiere würden dabei nicht mehr "als bloße Kollateralschäden von Naturkatastrophen betrachtet, sondern als schützenswerter Teil des Ökosystems", betonte Mitsotakis. Er hoffe, dass die Strukturen zwar möglichst selten in voller Auslastung gebraucht würden, ihre Einrichtung aber dennoch einen wichtigen Fortschritt im Katastrophenschutz darstelle.
Aufgaben und Einsatz im Katastrophenfall
Das Zentrum arbeitet eng mit Behörden, Ehrenamtlichen und Tierschutzorganisationen zusammen. Zu seinen Aufgaben gehören koordinierte Einsätze und Evakuierungen im Katastrophenfall sowie spezielle Bereiche, in denen verletzte, verirrte oder gefährdete Tiere vorübergehend untergebracht werden können. Der Schwerpunkt liegt auf schneller Einsatzbereitschaft, um Tierleid und Verluste bei Naturkatastrophen möglichst früh zu verhindern.
Hintergrund: Waldbrände in Griechenland
Griechenland und große Teile Südeuropas werden in den Sommermonaten immer wieder von teils schweren Waldbränden getroffen. Dabei kommen zahlreiche Wild- und Haustiere ums Leben oder verlieren ihr Zuhause.
+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++
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kns/roj/news.de
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