Hamburg: Junggesellenabschied lässt Dynamit-Attrappe in S-Bahn liegen

Nachdem vermeintliche Sprengstoffstangen in einer S-Bahn entdeckt wurden, ermittelt die Polizei nun wegen des Verdachts der "Störung des öffentlichen Friedens".

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Die vermeintlichen Dynamitstangen in einer Hamburger S-Bahn haben sich als Überbleibsel eines Junggesellenabschieds entpuppt. Videosichtungen hätten ergeben, dass die auf einer Sitzbank entdeckte Attrappe Bestandteil einer Kostümierung gewesen sei, teilte die Bundespolizei am Samstag mit. Die Gruppe habe die drei roten, mit Kabeln umwickelten Stangen am Freitagvormittag beim Aussteigen am Flughafen offensichtlich vergessen.

Wegen des Fundes waren der Zug sowie der gesamte S- und U-Bahnbereich Ohlsdorf samt Bahnhofsvorplatz geräumt und abgesperrt worden. Bombenentschärfer wurden hinzugezogen, die den Gegenstand gegen Mittag jedoch letztlich als ungefährlich bewerteten. Während des Einsatzes war die U-Bahnlinie U1 zwischen den Haltestellen Fuhlsbüttel-Nord und Lattenkamp unterbrochen. Auch der S-Bahn-Verkehr der Linie S1 war eingeschränkt.

Laut Bundespolizei sind die Dynamit-Attrappen als Spaßartikel im Internet frei verkäuflich. Gleichwohl seien nun gegen die Person, die die unechten Dynamitstangen in der S-Bahn liegengelassen hat, Ermittlungen eingeleitet worden. Der Vorwurf: "Störung des öffentlichen Friedens durch Androhung von Straftaten."

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+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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