Saarbrücken: Nationale Sommerspiele der Special Olympics sind zu Ende

Mit einer bunten Feier in Saarbrücken enden die Special Olympics. Mehr als 4.000 Athletinnen und Athleten haben eine Woche lang in 27 Sportarten ihr Bestes gegeben.

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Mit einer Abschlussfeier in Saarbrücken sind die nationalen Sommerspiele der Special Olympics für Menschen mit geistiger Behinderung zu Ende gegangen. Seit Montag waren 4.300 Athletinnen und Athleten in 27 Sportarten angetreten. Darunter waren fünf neue Sportarten: Die dynamische 3x3 Variante von Basketball sowie Geräteturnen, Hockey, Segeln und Rudern.

Für das Saarland war es das größte Sportevent seiner Geschichte. Laut Veranstalter handelte es sich zudem um das größte inklusive Multisport-Event in Deutschland. Die Wettbewerbe fanden im ganzen Saarland und in der französischen Nachbarstadt Forbach statt. Insgesamt waren 23 Sportstätten einbezogen.

Präsidentin: "Inklusion mach's möglich"

Rund 100.000 Besucher waren erwartet worden, 110.000 kamen nach Angaben der Veranstalter.

Bei den Spielen seien mehr Menschen mit Beeinträchtigungen einbezogen worden als bei früheren Veranstaltungen, sowohl in der hauptamtlichen Organisation als auch bei den 3.100 Volunteers. "Inklusion mach's möglich", sagte dazu die Präsidentin der Special Olympics Deutschland (SOD), Christiane Krajewski. Der saarländische Athletensprecher Tim Theobald sagte: "Viele wissen ja einfach nicht, wie sie mit Menschen mit Handicap umgehen sollen. Das kann man hier lernen."

Jost: Spiele sollen mehr inklusiven Sport ermöglichen

Die Spiele könnten helfen, dass künftig mehr inklusiver Sport für alle Menschen ermöglicht werde, sagte der saarländische Sportminister Reinhold Jost (SPD). Dies sei eines der Hauptziele von Speical Olmypics. Die Zehn-Millionen-Investitionen in barrierearme Sportstätten anlässlich der Spiele seien nur ein Anfang.

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