Oberriexingen: 60 Rinder verenden bei Brand auf Bauernhof

Flammen, Rauch, Millionenschaden: Auf einem Aussiedlerhof verenden in der Nacht viele Rinder bei einem Feuer. Wie gefährlich ist der Rauch für Anwohner?

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Etwa 60 Rinder sind auf einem abgelegenen Bauernhof in Oberriexingen (Kreis Ludwigsburg) bei einem Brand verendet. Die Bewohner des Hofs wurden nach bisherigen Erkenntnissen nicht verletzt, wie ein Polizeisprecher mitteilte. Zuvor hatte der SWR berichtet.

Demnach standen zwei Scheunen des Aussiedlerhofes beim Eintreffen der Einsatzkräfte in der Nacht bereits komplett in Brand. In einer davon befanden sich die Rinder. Die Tiere überlebten das Feuer nicht. Zudem griff das Feuer auf zwei Wohnhäuser über. Eines wurde leicht beschädigt, im zweiten Wohnhaus brannte der Dachstuhl. Auch mehrere Fahrzeuge wurden durch das Feuer beschädigt.

Die Löscharbeiten liefen am frühen Morgen bereits seit sechs Stunden und dauerten weiterhin an. Auch ein Hubschrauber unterstützte den Einsatz aus der Luft. Er sollte den Rauch beobachten und prüfen, ob für nahegelegene Wohngebiete eine Gefahr besteht. Anwohner wurden durch die Warn-App Nina vor der starken Rauchentwicklung gewarnt. Die Polizei empfahl, das Gebiet zu umfahren und Fenster und Türen geschlossen zu halten. Messungen der Feuerwehr ergaben keine überhöhten Belastungen in der Luft.

Der Schaden wurde auf mindestens fünf Millionen Euro geschätzt. Wie viele Bewohner zum Zeitpunkt des Brandes vor Ort waren, war zunächst unklar. Auch zur Brandursache gab es noch keine gesicherten Erkenntnisse.

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+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

/roj/news.de

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