Halle: Wie die medizinische Versorgung in Halle besser werden soll
In Zukunft soll ein gemeinsames Notfallzentrum entstehen. Außerdem sollen bestehende Teile weiterentwickelt werden. Was derzeit vorgesehen ist.
Erstellt von Sarah Knauth - Uhr
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Das BG Klinikum Bergmannstrost und das Universitätsklinikum in Halle wollen in Zukunft enger zusammenarbeiten und dafür viele Millionen Euro investieren. Damit soll die Gesundheitsversorgung in der Saalestadt und darüber hinaus moderner, leistungsfähiger und nachhaltiger werden, teilte die Universitätsmedizin Halle mit.
Unter anderem soll gemeinsam ein Notfallzentrum betrieben werden, um Doppelstrukturen zu reduzieren und Ressourcen gezielt einzusetzen, hieß es. Außerdem soll die Akut- und Notfallversorgung des Klinikums Bergmannstrost auf das Gelände des Universitätsklinikums verlagert werden. Für das gemeinsame Notfallzentrum und die Verlagerung der Akut- und Notfallversorgung soll ein Neubau entstehen.
Absichtserklärung schafft Grundlage für Umsetzung
Auch soll das Klinikum Bergmannstrost am bestehenden Standort weiterentwickelt werden. Den Angaben nach soll ein modernes Zentrum für Rehabilitation und ambulante Versorgung entstehen. Dort soll es die Möglichkeit zur neurologischen Frührehabilitation, ein Zentrum für Rückenmarkverletzte, spezialisierte Rehabilitationsangebote für gesetzlich Unfallversicherte sowie sektorenübergreifende und ambulante Versorgungsstrukturen geben.
Die Partnerschaft zwischen den zwei Krankenhäusern gibt es demnach schon seit 2019. Um das Vorhaben voranzubringen, wurde nun eine Absichtserklärung unterschrieben. Diese soll Grundlage für die folgenden Planungsphasen der medizinischen, organisatorischen und baulichen Konzepte sein. Genaue Angaben zur Höhe der Investitionssumme gab es bislang noch nicht.
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