Eberswalde: CSD-Demonstration zieht durch Eberswalde – Rechter Protest

In Eberswalde stehen beim CSD am Wochenende Vielfalt und Toleranz im Fokus. Doch Rechtsextremisten planen eine Gegenversammlung. Die Polizei will Störungen verhindern.

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Täglich bestens informiert mit den aktuellen Nachrichten auf news.de (Symbolbild). Bild: Adobe Stock / daboost

Unter erhöhten Sicherheitsvorkehrungen demonstrieren queere Menschen am Samstag bei einem Christopher Street Day (CSD) in Eberswalde für Vielfalt und Toleranz. Eine Gegenversammlung aus der rechtsextremen Szene ist geplant. Die Polizei ist im Einsatz, um die Demonstrationen auseinanderzuhalten und Störungen zu verhindern.

Bis zu 2.000 Demonstranten erwartet

Die Initiatoren der CSD-Demonstration unter dem Motto "Viele Farben – ein WIR" erwarten bis zu 2.000 Teilnehmende. "Wir lassen uns von Hass, Hetze und Ausgrenzung nicht auseinandertreiben", hieß es.

Wie die Polizei mitteilte, meldete die Gruppierung "Deutsche Patrioten voran" eine Gegenversammlung an. Sie wird laut Behörden neonazistischen Jugendgruppen zugeordnet, die auch bereits gegen andere CSDs demonstrierten.

Verkehrsbeeinträchtigungen erwartet

In Eberswalde im Nordosten Brandenburgs (Kreis Barnim) sollen beide Aufzüge am Samstagnachmittag durch die Innenstadt führen. Es werde auch zu Verkehrsbeeinträchtigungen kommen, sagte ein Sprecher der Polizei.

"Beim CSD setzen wir ein Statement für Vielfalt, Akzeptanz und Solidarität", sagte Maximilian Armonies von der CSD-Organisation Eberswalde. Die Demonstration startet um 13.00 Uhr am Bahnhof und zieht Richtung Innenstadt. Ab 15.00 Uhr ist eine Abschlusskundgebung geplant.

Rechte Szene wendet sich gegen CSDs

Deutschlandweit gibt es immer wieder Gegendemonstrationen aus der rechten Szene gegen CSD-Veranstaltungen. Ende Mai wandten sich Demonstranten gegen den CSD in Frankfurt (Oder). Es blieb laut Polizei weitgehend störungsfrei. Es sei unter anderem zu einer volksverhetzenden Äußerung gekommen.

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+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

/roj/news.de

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