Kiel: Stadtwerke Kiel prüfen Förde auf Munitionsaltlasten
Die Stadtwerke Kiel untersuchen den Meeresgrund vor dem Küstenkraftwerk auf Munitionsaltlasten. Ziel ist eine sichere Nutzung der Förde für geplante Großwärmepumpen.
Erstellt von Sarah Knauth - Uhr
Suche
Die Stadtwerke Kiel weiten ihre Kampfmittelsondierung auf die Förde aus. Sie konzentrieren sich dabei auf das erweiterte Gebiet vor dem Küstenkraftwerk in Dietrichsdorf, wo künftig Wasser für geplante Großwärmepumpen entnommen werden soll, wie die Stadtwerke mitteilten. Ihr Ziel: Sie wollen den Meeresgrund systematisch auf Munitionsaltlasten aus dem Zweiten Weltkrieg prüfen. Zuvor liefen Untersuchungen an Land.
"Die Untersuchungen im Wasser sind der nächste Schritt auf unserem Weg zu einer klimaneutralen Fernwärmeversorgung", sagte der Vorstand für Technik und Personal bei den Stadtwerken, Jörg Teupen. "Die Großwärmepumpen werden künftig Umweltwärme aus der Förde nutzen, um unser Fernwärmewasser zu erhitzen." Dabei sei es entscheidend, auch unter Wasser höchste Sicherheitsstandards einzuhalten.
Die Kieler Förde gilt den Angaben zufolge als historisch belastet. So wurden nach dem Zweiten Weltkrieg dort große Mengen an Munition im Meer versenkt. Bis heute befinden sich daher noch zahlreiche Altlasten auf dem Meeresboden.
Weitere aktuelle Meldungen aus dem Ressort "Panorama":
- Berlin/Dresden: Gefängnis statt Cannabis-Messe in Berlin
- Lindenberg im Allgäu: Garagenbrand verursacht 100.000 Euro Schaden
- Wiesbaden/Düsseldorf: Das sind die beliebtesten Vornamen in NRW
- Berlin: Falscher Fensterputzer vergisst Schuhe - Festnahme
+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++
kns/roj/news.de
Erfahren Sie hier mehr über die journalistischen Standards und die Redaktion von news.de.