Leimen: Ermittlungen wegen Brandstiftung nach Brand in Kirchenrohbau

Jahrelang baut die syrisch-orthodoxe Kirche in Leimen ihr Gotteshaus. Nun brennt es in dem Gebäude. Die Polizei hat einen Verdacht zur Ursache.

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Fahrzeuge der Feuerwehr am Einsatzort (Symbolbild). (Foto) Suche
Fahrzeuge der Feuerwehr am Einsatzort (Symbolbild). Bild: Adobe Stock / MAK

Nach einem Brand im Rohbau einer Kirche in Leimen (Rhein-Neckar-Kreis) ermittelt die Kriminalpolizei wegen des Verdachts der Brandstiftung. Die Feuerwehr habe den Brand schnell löschen können, teilte die Polizei mit. Es sei niemand verletzt worden. Laut Feuerwehr handelte es sich um den Rohbau der syrisch-orthodoxen Kirche. Zuvor hatte die "Rhein-Neckar-Zeitung" berichtet.

Nach Angaben von Feuerwehrkommandant Jochen Michels brannte mutmaßlich ein Haufen Holzreste im Innenraum der Kirche. Es habe eine "etwa 4 bis 5 Meter hohe Flammenwand im Gebäude" gegeben. Da die Deckenhöhe aber vermutlich mindestens acht Meter betrage, sei an der Decke kein großer Schaden entstanden.

Bau des Gotteshauses läuft seit Jahren

Weil zudem offenbar nur Holzreste gebrannt hätten, sei es auch nicht zu einer starken Rauchentwicklung gekommen, sagte Michels. Am Gebäude sei grundsätzlich nur ein relativ geringer Schaden entstanden. Laut Polizei kann der Schaden bis jetzt nicht genau beziffert werden, schätzungsweise wird er sich aber auf hohe drei- bis niedrige vierstellige Summe belaufen.

Nach Angaben der Polizei war der Innenraum frei zugänglich. Die Arbeiten an dem Gotteshaus laufen seit Jahren. Die Polizei bittet weiterhin um Hinweise von Zeugen. Bis jetzt seien noch keine Hinweise eingegangen.

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