Potsdam: Potsdam soll smarte Brillen mit Kameras in Bädern verbieten
Wer Datenbrillen hat, kann damit auch Videos aufnehmen. Die Potsdamer Stadtverordneten haben eine Entscheidung getroffen über die Nutzung der Brillen in Schwimmbädern.
Erstellt von Sarah Knauth - Uhr
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Die Schwimmbäder und Saunen der Brandenburger Landeshauptstadt sollen sicherer werden. Die Stadtverordneten stimmten nach Angaben der Stadt für ein Verbot von Smart Glasses, das sind Datenbrillen mit Kameras und Mikrofonen. Das Verbot soll explizit in die Haus- und Badeordnung der Bäderlandschaft Potsdam aufgenommen werden.
"Diese Geräte ermöglichen das unauffällige Anfertigen von Bild- und Videoaufnahmen, ohne dass betroffene Personen dies unmittelbar erkennen können", heißt es im Antrag der Fraktion Grüne/Volt. "Derzeit werden Aufnahmen zunehmend in sozialen Medien veröffentlicht, ohne dass die Betroffenen davon wissen."
Gäste im Bad sollen geschützt werden
Badegäste in Badebekleidung hätten ein berechtigtes Interesse an einem unbeobachteten Aufenthalt und müssten vor der missbräuchlichen Nutzung von Smart Glasses geschützt werden. Das Personal soll geschult werden, um die Brillen zu erkennen.
Der Beigeordnete für Jugend, Bildung, Kultur und Sport, Torsten Wiegel, sagte nach Angaben der "Märkischen Allgemeinen" und der "Potsdamer Neuesten Nachrichten", es gebe bereits ein Verbot von Bildaufnahmen durch Mediengeräte, die Bäderlandschaft werde Smart Glasses in die Liste aufnehmen.
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