Ludwigsfelde: Suche nach Viehdieben – Neue Polizeikontrolle in Brandenburg

Nachdem mehr als 300 Rinder aus Ställen und von Weiden verschwunden sind, kontrolliert die Polizei verstärkt. Zum zweiten Mal innerhalb weniger Tage nahm sie Lastwagen unter die Lupe.

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Täglich bestens informiert mit den aktuellen Nachrichten auf news.de (Symbolbild). Bild: Adobe Stock / studio v-zwoelf

Mit einer neuen Kontrollaktion hat die Polizei die Suche nach Viehdieben in Brandenburg verstärkt. Am Parkplatz Siethener Elsbruch an der Autobahn 10 im Landkreis Teltow-Fläming nahmen die Beamten gemeinsam mit dem Veterinäramt vor allem Tiertransporter unter die Lupe, berichtete die Polizei. Die Beamten kontrollierten 18 Lastwagen. Dabei stellten sie einen Verstoß gegen Transportvorgaben bei Tieren und neun Ordnungswidrigkeiten fest.

"Wir haben (...) noch keinen Treffer", sagte Innenminister Jan Redmann (CDU) im Innenausschuss des Landtags. "Möglicherweise wird, wie man im Ganovendeutsch sagt, das Pflaster auch gerade zu heiß für Viehdiebstähle im Land Brandenburg." Die Polizei arbeite mit den benachbarten Bundesländern, mit der Bundespolizei und mit Polen zusammen.

Seit März wurden dem Minister zufolge 244 Rinder von Weiden und aus Ställen gestohlen. Der Gesamtschaden lag demnach bei 335.000 Euro. Bisher waren vier Fälle bekannt, drei im Süden, einer im Westen des Landes. Landesbauernpräsident Henrik Wendorff hält es für wahrscheinlich, dass die Tiere illegal im Ausland geschlachtet werden. Die Ermittlungsgruppe "Weide" wurde eingerichtet.

Mögliche Fährte in Thüringen?

Die Ermittler prüfen eine mögliche Verbindung nach Thüringen. "Medial wurde in der vergangenen Woche auch über Fälle in Thüringen berichtet, wo wir natürlich schauen, ob es hier Verbindungen gibt, ob es sich möglicherweise um dieselbe Bande handelt, die hier zugeschlagen hat", sagte Redmann weiter.

Vor zwei Jahren gab es mindestens zwei Fälle in Thüringen, bei denen Rinder aus Ställen verschwanden. Davon waren Betriebe in Udestedt im Landkreis Sömmerda sowie Hildburghausen in Südthüringen betroffen. Der Chef der Agrargenossenschaft Pfersdorf, Toralf Müller, vermutete, dass gewerbsmäßige Banden am Werk waren.

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+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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