Angriff bei Ticketkontrolle: Streit um Busticket: Bus-Mitarbeiter in Coburg verletzt

Ein Streit um ein Busticket eskaliert: Ein 58-jähriger Bus-Mitarbeiter wird im Linienbus in Coburg von einem Fahrgast attackiert. Was der Auslöser war und wie die Polizei den mutmaßlichen Täter fand.

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Im Streit um einen Fahrschein hat ein Fahrgast in einem Bus im oberfränkischen Coburg einen Bus-Mitarbeiter angegriffen und verletzt. Wie die Polizei mitteilte, war es in einem Linienbus zunächst zu einem Streit um ein ungültiges Busticket gekommen. Dabei soll der 42 Jahre alte Fahrgast den Mitarbeiter beleidigt und ihn anschließend mit der Faust gegen das linke Ohr geschlagen haben. Der 58-Jährige erlitt einen blutenden Riss an der Ohrmuschel, habe aber eine medizinische Behandlung vor Ort nicht in Anspruch genommen.

Der mutmaßliche Täter flüchtete zunächst, die Polizei fand ihn aber später nach einem Hinweis eines Businsassen in seiner Wohnung. Nach Angaben der Polizei war der Mann den Behörden bereits bekannt. Die Polizei ermittelt nun wegen Körperverletzung und Beleidigung.

Der Vorfall reiht sich in eine Debatte über zunehmende Übergriffe auf Beschäftigte im öffentlichen Nahverkehr und bei der Bahn ein.

Ein besonders gravierender Fall ereignete sich Anfang des Jahres in einem Regionalzug in Rheinland-Pfalz. Ein Zugbegleiter wurde bei einer Fahrkartenkontrolle von einem Fahrgast angegriffen und durch mehrere Faustschläge gegen den Kopf schwer verletzt. Der 36-jährige Familienvater fiel in ein Koma und starb später an den Folgen der Verletzungen. Der Vorfall löste bundesweit Diskussionen über Gewalt gegen Bahnmitarbeiter aus, insbesondere über bessere Schutzmaßnahmen und strengere Strafen.

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