Raumfahrt: Bezos-Rakete explodiert bei Test vor dem Start

Zum vierten Mal sollte die leistungsstarke Schwerlastrakete "New Glenn" von Amazon-Gründer Bezos starten. Doch bei einem Test vorab kam es zu einer Explosion. Die Hintergründe sind noch unklar.

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Täglich bestens informiert mit den aktuellen Nachrichten auf news.de (Symbolbild). Bild: Adobe Stock / fotogestoeber

Die leistungsstarke Schwerlastrakete "New Glenn" des Raumfahrtunternehmens Blue Origin von Amazon-Gründer Jeff Bezos ist vor einem geplanten Start explodiert. Bei einem Routinetest der unbemannten Rakete auf dem Weltraumbahnhof Cape Canaveral im US-Bundesstaat Florida war auf einem Livestream eine große Explosion samt riesigem Feuerball zu sehen.

Bei dem Test habe es eine "Unregelmäßigkeit" gegeben, teilte Blue Origin auf der Plattform X mit. "Es werden keine Mitarbeiter vermisst. Sobald wir mehr wissen, werden wir die Informationen weitergeben." Milliardär Bezos schrieb auf X, die Untersuchungen zur Ursache des Unglücks liefen bereits. "Sehr harter Tag, aber wir werden wieder aufbauen, was auch immer wieder aufgebaut werden muss, und wir werden wieder fliegen. Es lohnt sich", schrieb er.

Bei dem Test vor dem geplanten vierten Start der "New Glenn" sollten die Triebwerke gezündet werden, die Rakete aber am Boden bleiben.

Mit der "New Glenn" will Blue Origin dem Unternehmen SpaceX von Tech-Milliardär Elon Musk Konkurrenz machen, das aktuell die kommerzielle Raumfahrt dominiert. Die Explosion ist dabei ein großer Rückschlag.

Musk: "Äußerst bedauerlich"

"Äußerst bedauerlich", kommentierte Konkurrent Musk auf der Plattform X ein Video der Explosion. "Raketen sind schwierig."

Die "New Glenn"-Rakete hatte es beim Erstflug im Januar 2025 direkt ins All geschafft. Beim zweiten Flug rund zehn Monate später hatte die Rakete zwei Mars-Orbiter der US-Raumfahrtbehörde Nasa ins All gebracht. Auch der dritte Start im April hatte geklappt, allerdings war danach ein Satellit in eine falsche Umlaufbahn abgesetzt worden.

+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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