Bärin hatte Jungtier bei sich: Seltener Angriff: Braunbärin tötet Mann in bulgarischem Gebirge

Tödliche Vorfälle mit Braunbären sind in Bulgarien eher selten. Jetzt ist es unweit der Hauptstadt aber passiert. Die Bärin war nicht allein unterwegs.

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In Bulgarien hat eine Braunbärin einen Mann im Witoscha-Gebirge unweit der Hauptstadt Sofia getötet. Der Mann habe Augenzeugenberichten zufolge vergeblich versucht, sich mit einem Stock zu verteidigen.

Wie die Hauptstadt-Direktion des Innenministeriums bestätigte, hat die Braunbärin, die mit einem Jungtier unterwegs war, den Mann in der Nähe einer Berghütte angegriffen. Die Polizei stützt sich auf Angaben eines Gerichtsarztes, berichtet die Nachrichtenagentur BTA.

Der Mann war den Angaben zufolge am Samstag tot aufgefunden worden. Augenzeugen sagten einem Bericht der Internet-Zeitung "Boulevard Bulgaria" zufolge, er habe versucht, sich mit einem Stock vor der Bärin zu verteidigen.

Tödliche Vorfälle mit Bären eher selten

In Bulgarien kommt es im Gegensatz etwa zum nördlichen Nachbarland Rumänien eher selten zu Vorfällen mit Braunbären. In dem Balkanland leben Schätzungen zufolge zwischen 300 und 500 Braunbären. Genaue Angaben gibt es nicht. Der tödliche Vorfall im bulgarischen Witoscha-Gebirge gilt als außergewöhnlich, da in Bulgarien Braunbären vielmehr in anderen Gebirgen zu finden sind.

+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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