Köln: Auto fuhr in Schülergruppe: Prozess gegen Fahrer beginnt

Ein Schulkind und ein Schulbegleiter sind bei einem Verkehrsunfall in Hürth ums Leben gekommen. Ein junger Autofahrer muss sich jetzt vor Gericht verantworten.

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Häuserfronten in der Kölner Altstadt. Aktuelle News aus und über Köln hier auf news.de. Bild: Adobe Stock / engel.ac

Vor rund einem Jahr ist eine Grundschulklasse in Hürth nahe Köln beim Überqueren der Straße von einem Auto erfasst worden. Eine Schülerin und ein Schulbegleiter sterben, zwei weitere Schulkinder werden verletzt. Gegen den inzwischen 21-jährigen Fahrer beginnt am Montag (9.30 Uhr) am Landgericht Köln der Prozess. Ihm werden unter anderem zweifache fahrlässige Tötung sowie zweifache fahrlässige Körperverletzung vorgeworfen.

Die Staatsanwaltschaft wirft dem Angeklagten vor, eine Ampel, die bereits vier Sekunden rot gezeigt habe, mit bis zu 57 Kilometern pro Stunde überfahren zu haben. Ohne abzubremsen, soll der damals 20-Jährige in die Gruppe der Viertklässler gefahren sein. Mit Lehrern und Begleitpersonen habe die Gruppe gerade die Straße an einem Fußgängerüberweg bei Grün überqueren wollen. Das Auto erfasste den Angaben zufolge drei Schüler und einen Schulbegleiter.

Im Prozess geht es darum, wie es zu dem folgenschweren Unglück kam. Da der Angeklagte als Heranwachsender gilt, kann in dem Gerichtsverfahren sowohl Jugend- als auch Erwachsenenstrafrecht zur Anwendung kommen. Der Prozess ist mit vier Verhandlungstagen bis 3. Juni terminiert.

+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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