Gestrandeter Wal in der Ostsee: Initiative: Falls der Wal losschwimmt, sind wir vorbereitet

Die Vorbereitungen für den Transport des geschwächten Buckelwals laufen seit mehreren Tagen. Er soll zurück ins offene Meer. Wie gut kommt die Initiative voran.

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Täglich bestens informiert mit den aktuellen Nachrichten auf news.de (Symbolbild). Bild: Adobe Stock / fotogestoeber

Falls sich der in der Ostsee gestrandete Buckelwal aufgrund des steigenden Wasserstandes doch auf einmal selbst freischwimmen würde, ist das Team der privaten Hilfsinitiative eigenen Angaben zufolge vorbereitet. Weil das Tier in den Morgenstunden wieder sehr aktiv gewesen sei, habe das Team bereits den vorbereiteten Plan B aktiviert, sagte Rechtsanwältin Constanze von der Meden bei einer Pressekonferenz der privaten Rettungsinitiative im Hafen von Kirchdorf. Der Wasserstand könne in den kommenden Stunden um 50 bis 60 Zentimeter steigen.

"Das heißt, die DLRG-Boote sind auf Stand-by, dass für den Fall, dass er losschwimmt, wir ihn dann leiten können. Und es ist sichergestellt, dass wir ihn dann auch bis in die Nordsee und dann über die Nordsee in den Atlantik leiten können."

Die Anwältin ist Teil der privat finanzierten Rettungsaktion von Unternehmerin Karin Walter-Mommert und Mediamarkt-Gründer Walter Gunz. Die Aktion wird vom Umweltministerium beobachtet und eng mit Behördenvertretern abgestimmt.

Geplant ist, dass unter den Wal eine zwischen Pontons – also schwimmenden Plattformen – befestigte Plane geführt wird. Damit soll er aus dem flachen Bereich geborgen und später Richtung Nordsee gebracht werden. Die Pontons sollen dazu von einem Schlepper an einer langen Leine gezogen werden.

Messungen des Umweltministeriums zufolge ist der Buckelwal 12,35 Meter lang, 3,20 Meter breit und 1,60 Meter hoch. Der geschwächte Wal liegt bereits seit 20 Tagen in der Wismarbucht vor der Insel Poel.

+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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