Blutige Eskalation in Brasilien: Mutter enthauptet Partner, weil er sich an ihrem Kind vergehen wollte

Eine 24-jährige Brasilianerin soll ihren Freund erstochen und enthauptet haben – weil er sich angeblich an ihrem dreijährigen Sohn vergehen wollte. Bei ihrer Festnahme zeigte die junge Mutter keinerlei Reue.

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In Brasilien soll eine junge Mutter ihren Freund enthauptet haben (Symbolbild). (Foto) Suche
In Brasilien soll eine junge Mutter ihren Freund enthauptet haben (Symbolbild). Bild: Adobe Stock/fergregory
  • 24-Jährige tötet ihren Freund und enthauptet ihn
  • Täterin behauptet: Sie habe ihren Sohn vor einem Übergriff schützen wollen
  • Junge Mutter zeigt keine Reue

In Brasilien hat sich ein verstörender Kriminalfall ereignet: Eine 24-jährige Frau soll ihren Freund erstochen und anschließend enthauptet haben. Paula Ellen Neves da Silva wurde vor wenigen Tagen in der Stadt Itaquaquecetuba festgenommen. Über den erschreckenden Fall berichtet aktuell der britische "Mirror".

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Mutter enthauptet Freund, weil er sich angeblich an ihrem Sohn (3) vergehen wollte

Demnach behauptet die junge Mutter, sie habe den 32-jährigen Daniel dos Santos dabei ertappt, wie er sich an ihrem dreijährigen Sohn vergehen wollte. Das Paar lebte gemeinsam in einer Wohnung, in der auch ihre beiden Kinder im Alter von drei und sechs Jahren wohnten. Die Beziehung zwischen den beiden hatte erst etwa zwei Monate zuvor begonnen, wie die Polizei mitteilte.

Alkohol, Drogen und ein verhängnisvoller Abend

Den Ermittlungen zufolge hatten die Beschuldigte und ihr Partner den Abend gemeinsam mit einem Bekannten verbracht. Dabei sollen Alkohol und Drogen konsumiert worden sein. Der Freund verließ die Wohnung etwa anderthalb Stunden vor der tödlichen Auseinandersetzung.

Gegenüber der Polizei gab die 24-Jährige an, sie habe auf dem Wohnzimmerboden gelegen und so getan, als würde sie schlafen. Ihr Freund habe dabei auf einem nahegelegenen Sofa gesessen. Dann will sie beobachtet haben, wie er versuchte, die Windel ihres Sohnes zu öffnen. Die Frau erklärte, sie habe sofort ein Messer ergriffen und auf ihn eingestochen. Bei dem Kampf soll sich das Opfer mit einem Sägemesser gewehrt und sie an der Hand verletzt haben.

Kopf im Rucksack verstaut

Nach der tödlichen Attacke trennte die Frau laut Polizeiangaben den Kopf des Opfers vom Körper ab und verstaute ihn in einem Rucksack. Den Leichnam schleifte sie anschließend ins Badezimmer. Danach reinigte sie das Messer und entfernte teilweise die Blutspuren von Sofa und Boden.

Frau verschickt verstörende Videos von Tatort an ihre Familie

Die 24-Jährige kontaktierte daraufhin ihren Ex-Mann – den Vater ihrer Kinder – sowie ihre Mutter und ihren Bruder. Sie informierte die Angehörigen über das Geschehene. Diese glaubten ihr zunächst nicht, bis sie ihnen Fotos und Videoaufnahmen des verstümmelten Leichnams schickte. Als die Polizei eintraf, fand sie einen teilweise gesäuberten Tatort vor.

Tatverdächtige zeigt keine Reue – "Ich würde es wieder tun"

Die Ermittler nahmen die Frau fest und befragten sie ausführlich. Auf die Frage, ob sie Reue empfinde, antwortete sie dem Nachrichtenprogramm "Alô, Você" gegenüber: "Ich würde es wieder tun." Die Behörden haben den Fall als schweren Mord, Vertuschung und Leichenbeseitigung registriert. Die Staatsanwaltschaft beantragte, die vorläufige Festnahme in Untersuchungshaft umzuwandeln. Die Polizei betont, dass derzeit keine ausreichenden Beweise vorliegen, um die Behauptung einer Notwehrsituation zu stützen. Die Ermittlungen zu den genauen Umständen der Tat dauern weiter an.

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/bos/news.de/stg

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