Iran-Krieg: Erstes Flugzeug von Dubai nach Frankfurt gelandet
Nach Flugausfällen wegen des Iran-Krieges landet ein Emirates-Flugzeug aus Dubai erstmals wieder in Frankfurt.
Erstellt von Sarah Knauth - Uhr
Suche
Wegen der Eskalation des Nahost-Konflikts seit dem Wochenende sitzen derzeit noch Zehntausende Menschen fest, die im Nahen Osten Urlaub machen oder einen der dortigen Flughäfen als Drehkreuz nutzen wollten. Viele Staaten haben ihren Luftraum geschlossen, Kreuzfahrtschiffe liegen in Häfen fest.
Am Samstag hatten die Vereinigten Arabischen Emirate eine teilweise Schließung ihres Luftraums angekündigt und alle Flüge an den Flughäfen von Dubai ausgesetzt. Am Montag teilte das Medienbüro von Dubai am Abend mit, es werde wieder eine kleine Anzahl an Flügen möglich. Die Fluggesellschaft Emirates erklärte, eine begrenzte Anzahl an Rückkehrer- und Frachtflügen laufe wieder. Die emiratische Fluggesellschaft Etihad Airways mit Sitz in Abu Dhabi flog laut Flugzeugtrackern unter anderem London, Paris, Amsterdam und Moskau an.
Warum die Flüge nun teils wieder aufgenommen wurden, teilten die emiratischen Behörden nicht mit. Denn die Gefahr iranischer Angriffe im Land und der Region besteht weiterhin. Ziel ist vermutlich, zumindest teilweise eine Heimkehr für gestrandete Touristen zu ermöglichen. Die Emirate wollen auch den Eindruck vermitteln, dass der Alltag im Land trotz der Angriffe weitergeht - dazu zählt auch eine schrittweise Normalisierung des Flugverkehrs.
+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++
Weitere aktuelle News im Ressort "Panorama":
- Kriminalität: Tödliche Schüsse in Bramsche - Vater und Tochter starben
- Kriminalität: JVA-Mitarbeiter sollen auf nackte Frau eingetreten haben
- Mette-Marits Sohn vor Gericht: Prozess in Norwegen: Høiby wegen neuer Vorwürfe angeklagt
- Berlin: Döpfner und Friedrich streiten über Wettbewerb in Medienbranche
kns/roj/news.de
Erfahren Sie hier mehr über die journalistischen Standards und die Redaktion von news.de.