Segel-Unglück auf dem Atlantik: Crewmitglied von deutscher Jacht bei Regatta gestorben

Bei einer Transatlantik-Regatta ist ein Crewmitglied einer deutschen Segeljacht tödlich verunglückt. Jede Hilfe kam zu spät. Details zum Unfallhergang und zur Identität des Verstorbenen blieben zunächst unklar.

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Bei einer Transatlantik-Regatta ist es zu einem tödlichen Unglück auf einer deutschen Segeljacht gekommen. (Symbolfoto) (Foto) Suche
Bei einer Transatlantik-Regatta ist es zu einem tödlichen Unglück auf einer deutschen Segeljacht gekommen. (Symbolfoto) Bild: Adobe Stock/thakala
  • Segel-Unglück bei Transatlantik-Regatta auf dem Weg von Lanzarote nach Antigua
  • Berliner Verein trauert nach Tod von Besatzungsmitglied der Segeljacht "Walross 4"
  • Details zu Unfallhergang und zum Opfer noch unklar

Tödliches Unglück auf dem Ozean: Bei einer Transatlantik-Regatta ist ein Besatzungsmitglied der deutschen Segeljacht "Walross 4" ums Leben gekommen. Der Unfall ereignete sich etwa 2.800 Kilometer von der Küste entfernt, während das Boot des Akademischen Segler-Vereins Berlin auf der Strecke von Lanzarote nach Antigua unterwegs war.

Segel-Unglück bei Transatlantik-Regatta: Besatzungsmitglied von deutscher Jacht "Walross 4" gestorben

Der Verein reagierte bestürzt auf den Vorfall. "Wir sind zutiefst erschüttert und trauern mit den Angehörigen", erklärte der ASV Berlin in einer Stellungnahme. Nähere Angaben zum Unfallhergang sowie zur Nationalität des Verstorbenen machte der Verein bislang nicht.

Bericht über Rettungsaktion - keine Details zum Unfallhergang

Nach dem Unfall an Bord wurde eine koordinierte Rettungsaktion eingeleitet. Die Helfer brachten das verletzte Crewmitglied auf ein Handelsschiff in der Nähe, doch die Person erlag später ihren Verletzungen. Die übrigen Segler der "Walross 4" setzen ihre Fahrt zum Zielhafen fort und werden dabei professionell betreut, wie der ASV Berlin mitteilte.

Royal Ocean Racing Club trauert nach Unfall an Bord von Segeljacht

Auch der Royal Ocean Racing Club als Ausrichter der Regatta zeigte sich betroffen. RORC-Kommodore Deb Fish richtete im Namen des Clubs Beileidsworte an die Hinterbliebenen: "Unsere Gedanken sind in dieser äußerst schwierigen Zeit auch bei der Besatzung der Jacht." Zugleich dankte Fish allen Beteiligten der Notfallmaßnahme für deren professionelles Handeln.

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/mlk/news.de/stg/dpa

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