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Weihnachtsmärkte 2022: "Die spinnen doch!" Horror-Preise für Glühwein und Co. schocken die Besucher

Wer in diesem Jahr einen Weihnachtsmarkt in Deutschland besucht, muss tief in die Tasche greifen. Aufgrund der Inflation haben viele Händler die Preise erhöht. Besucher sind entsetzt darüber, wie viel Glühwein und Bratwurst 2022 kosten.

Glühwein ist auf vielen deutschen Weihnachtsmärkten 2022 deutlich teurer geworden. (Symbolfoto) (Foto) Suche
Glühwein ist auf vielen deutschen Weihnachtsmärkten 2022 deutlich teurer geworden. (Symbolfoto) Bild: picture alliance/dpa | Jonas Walzberg

Für viele Menschen gehört es einfach zur Adventszeit dazu: Mit Freunden oder Familie gemütlich über einen Weihnachtsmarkt schlendern, eine Bratwurst oder gebrannte Mandeln essen und eine Tasse Glühwein trinken. In manchen Bundesländern wie zum Beispiel Sachsen war dies zwei Jahre lang aufgrund der Corona-Pandemie nicht möglich. Die Vorfreude auf die Weihnachtsmärkte war deshalb wohl bei manchen Deutschen 2022 besonders groß. Doch wer einen Gang über den Weihnachtsmarkt plant, sollte in diesem Jahr genug Geld im Portemonnaie haben. Denn die Inflation macht auch vor den Händlern nicht Halt. Die Preise für einige Leckereien sind ordentlich gestiegen.

Preis-Schock auf Weihnachtsmärkten: So teuer sind Glühwein, Bratwurst und Co.

Wie aktuell die "Bild" berichtet, haben sich die Preise für eine Tasse Glühwein, gebrannte Mandeln oder ein Bratwurstbrötchen durchschnittlich um 50 Cent bis 1 Euro erhöht. Das Boulevardblatt zeigt anhand von mehreren Beispielen auf, wie tief die Besucher auf verschiedenen Weihnachtsmärkten in Deutschland in die Tasche greifen müssen. So koste zum Beispiel eine Tasse Glühwein auf dem Potsdamer Platz mittlerweile 5 statt wie im Vorjahr 4 Euro, auf dem Münchener Christkindlmarkt müsse man mittlerweile 5 statt wie früher 4,50 Euro für eine Bratwurst bezahlen.

"Die spinnen doch"! Twitter-User geschockt von Horror-Preisen auf Weihnachtsmarkt

Auf Twitter sorgen die hohen Preise für Glühwein und Co. für Diskussionsstoff. "Das kann sich doch keiner leisten die Preise auf dem Weihnachtsmarkt, in diesen Zeiten fehlt es an allen Ecken und Enden finanziell gesehen", beschwert sich ein Nutzer. Auch ein anderer User wütet: "Die Preise auf dem Weihnachtsmarkt sind utopischer denn je. 100gr gebrannte Mandeln 4,50€!
Eine Handvoll Champignons (sehr kleine Schale) 6€!!! Backfisch 7€!!! 2 kleine Kartoffelpuffer 5€!!!!! Dafür von mir investierte Euro: 0 Die spinnen doch...". In einem weiteren Tweet heißt es: "Die utopischen Preise aufm Weihnachtsmarkt sind ja wirklich maßlos wie Oktoberfest ohne Bier". "Vom hiesigen Weihnachtsmarkt die Preise gesehen. Man kann sich da kaum mehr das "Weih" leisten. Reduziert die Anzahl der Besuche drastisch.", findet ein anderer. Diese Nutzer bestätigen, dass sie aufgrund der Horror-Preise 2022 lieber den Weihnachtsmärkten fernbleiben:

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