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Madeleine McCann News: Hinweise von Hellseher gekauft? Tatverdächtiger verhöhnt Staatsanwaltschaft

Noch immer ist der Fall Maddie ungelöst. Nun ist eine bizarre Zeichnung des Tatverdächtigen Christian B. aufgetaucht, die die Ermittler verhöhnt. Seine Behauptung: Die Staatsanwaltschaft bezahlt einen Hellseher für neue Hinweise.

Von Madeleine McCann fehlt bislang jede Spur. Bild: dpa

Madeleine McCann ist seit mehr als 14 Jahren verschwunden. Bis heute sorgt das ungeklärte Schicksal des Mädchens für Schlagzeilen. Vor einem Jahr gaben Ermittler überraschend bekannt, dass ein Deutscher unter Mordverdacht steht. Der vorbestrafte Sexualverbrecher befindet sich bereits wegen einer anderen Tat im Knast. Bisher wurde der 44-Jährige jedoch weder vernommen noch angeklagt.

Madeleine McCannvermisst: tatverdächtiger Christian B. verspottet Ermittler mit bizarrer Zeichnung

Bereits vor ein paar Monaten meldete sich der Tatverdächtige Christian B. mit einem Wut-Brief zu Wort. Darin forderte er den Rücktritt des leitenden Staatsanwalts. Nun legt der Sexualstraftäter nach und verspottet die Ermittler mit einer Karikatur. Die "Bild"-Zeitung berichtet aktuell über eine bizarre Zeichnung des 44-Jährigen, die dem Blatt aus der JVA Oldenburg (Niedersachsen) zugespielt wurde. Darauf ein Staatsanwalt, der für neue Erkenntnisse im Fall der verschwundenen Madeleine McCann eine Hellseherin bezahlt. 

Im Juni 2021 sorgte der Hinweis eines deutschen Hellsehers für Aufruhr. Demnach soll Maddie in einem Wald nur knapp zehn Kilometer vom Ort ihres Verschwinden entfernt begraben sein, berichtete damals die britische "Sun". Der deutsche Staatsanwalt Hans Christian Wolters sagte laut "Sunday People", dass seine Beamten bereits Hellseher - Menschen, die behaupten, übernatürliche Fähigkeiten zu haben - zur Unterstützung bei anderen Fällen eingesetzt haben. Bezieht sich der Tatverdächtige mit seiner Zeichnung auf diese Aussage?

Kein Zeitdruck! Tatverdächtiger im Fall Maddie bislang noch nicht angeklagt

Bislang wurde der Tatverdächtige noch nicht angeklagt. "Wir haben im Moment keinen Druck. So wie es aussieht, sitzt er die nächsten Jahre in Haft. Das heißt: Der rennt uns nicht weg. Wir werden uns die Zeit nehmen, die wir brauchen", sagt Staatsanwalt Hans Christian Wolters in der "Bild"-Doku "Der Fall Maddie McCann". Mehr als 1.000 Hinweise seien bislang eingegangen. Keiner von ihnen entlaste den Tatverdächtigen. 

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bua/fka/news.de/dpa