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Patty Hernandez verliert Baby: Amazon verweigert Schwangerer leichtere Arbeit - Fehlgeburt!

Eine junge Frau beschuldigt den Mega-Konzern Amazon einem Medienbericht zufolge, dass sie ihr Baby verloren hat, weil sie über mehrere Wochen hinweg zu lange und zu schwer habe arbeiten müssen. Wie es zu dem Drama kommen konnte, lesen Sie hier.

Eine 23-Jährige erhebt nach einer Fehlgeburt schwere Vorwürfe gegen Amazon. Bild: AdobeStock / kishivan (Symbolbild)

Es sind unfassbare Vorwürfe, die die 23-jährige Patty Hernandez gegenüber dem Handelsriesen Amazon erhebt. Die junge Frau beschuldigt Amazon in einem Bericht des "Vice"-Portals, dass sie ihr Baby verloren hat, weil sie über mehrere Wochen hinweg zu lange und zu schwer habe arbeiten müssen. Entgegen der Vorschriften und trotz mehrmaliger Bitte darum, leichtere Aufgaben und mehr Erholung erhalten zu dürfen, habe Patty Hernandez weiterhin knallhart schuften müssen.

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Amazon-Zentrum verweigert Schwangerer leichtere Arbeit - Fehlgeburt!

Als Patty Hernandez eines Tages während der Arbeit Schmerzen im Unterleib hat und schließlich Blut in ihrer Unterwäsche entdeckt, ist ihr laut "Vice" klar, dass es um die Gesundheit ihres Kindes nicht zum Bestens stehen kann. Die habe, wie sie selbst sagt, darum gebeten, nur noch leichtere Pakete übernehmen zu müssen. Zudem soll sie ein ärztliches Attest vorgelegt haben, in welchem ihr jegliches Heben, Schieben, Ziehen oder Tragen von Gegenständen mit einem Gewicht von mehr als neun Kilogramm untersagt wurde. Darüber hinaus sollte sie nicht mehr als die Hälfte ihrer Arbeitszeit gehen oder stehen.

Amazon gnadenlos: Frau musste nach Fehlgeburt weiter arbeiten

Doch auf ihre Bitten habe ihr Vorgesetzter stets ablehnend reagiert. Stattdessen habe auch Patty die teilweise über 20 Kilogramm schweren Pakete schleppen müssen. Das Attest sei von der Personalabteilung mit der Begründung zurückgewiesen worden, dass es keinen Bereich geben würde, in welchem die Vorgaben umgesetzt werden könnten. Am Tag der Fehlgeburt habe die junge Frau ihre Schicht nicht einmal abbrechen dürfen, da ihr nach dem amerikanischen Arbeitsgesetz die dafür notwendigen Arbeitsstunden fehlen würden.

Eine Woche nach dem Vorfall soll ihre Hebamme schließlich keine Herztöne bei dem ungeborenen Kind gehört haben. Wie Amazon gegenüber der "Bild"-Zeitung erklärt hat, soll der Fall der Frau jetzt auf nicht näher erläuterte "Ungereimtheiten" untersucht werden.

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rut/news.de