14.04.2021, 16.37 Uhr

Vermisster Surfer in Südafrika: Surfbrett mit Biss-Spuren angespült! Fiel Robert einem Hai zum Opfer?

Ein Surfer frönt seiner Leidenschaft an der Küste Südafrikas, als er plötzlich spurlos verschwindet. Einen Tag später wird sein Surfbrett an Land gespült - es zeigt deutliche Bissspuren, die an ein Haigebiss erinnern. Ist der IT-Techniker dem Raubfisch zum Opfer gefallen?

Von Surfer Robert F. fehlt jede Spur. Wurde er Opfer eines Haiangriffs? Bild: (Symbolbild) helivideo/AdobeStock

Am Dienstagvormittag schwamm Robert F. ein letztes Mal mit seinem Surfbrett hinaus aufs Meer. Kurze Zeit später fehlte von dem Computertechniker jede Spur. Nun ist sein Surfbrett an Chintsas (Südafrika) Küste gespült worden. Es zeigt Abdrücke, die wie Bissspuren aussehen. Fiel der 38-Jährige einem Hai zum Opfer?

Surfer in Südafrika spurlos verschwunden

Wie "Bild" berichtet, startete das "East London National Sea Rescue Institute" kurz nach Roberts Verschwinden am Dienstag zusammen mit der Polizei eine groß angelegte Suchaktion. Mit Booten, Fußtruppen, Hunden, Drohnen, Hubschraubern und Tauchern suchte man nach dem vermissten Surfer. Bislang ohne Erfolg.

Surfbrett mit Beißabdrücken an Land gespült worden

Einzig das Surfbrett des Mannes, der als Computertechniker an einer Chintsaer Schule arbeitet, ist sichergestellt worden. Es weist bissartige Spuren auf, die von einem Hai stammen könnten. Ob die Abdrücke auf dem Bodyboard tatsächlich von einem Hai kommen, wird momentan noch untersucht.

Craig Lambinon, der Sprecher des National Sea Rescue Institutes, bat um die Unterstützung von Augenzeugen. "Wir appellieren an alle, die sich am Dienstag gegen 11 Uhr in der Gegend von Chintsa Beach befunden haben, sich zu melden, wenn sie etwas bemerkt haben, das mit diesem Fall zusammenhängt, und wir appellieren an öffentliche Mitarbeiter, die diesen Küstenabschnitt nutzen, Ausschau zu halten", so Lambinon laut "Bild".

Warnung vor Haiangriffen für Surfer und Schwimmer

Lambinon bestätigte gegenüber "DispatchLIVE", dass eine Untersuchung eingeleitet worden sei. Zudem wurde um Vorsicht beim Schwimmen und Surfen am Strand von Chintsa gebeten, um möglichen Haiangriffen auf Menschen vorzubeugen. Eine Stellungnahme des Instituts lautete: "Obwohl zu diesem Zeitpunkt ein Hai-Vorfall nicht bestätigt werden kann, wird diese öffentliche Warnung unter der Annahme durchgeführt, dass dieser Vorfall mit Haien zusammenhängt, Vorsicht also ist geboten."

Freunde und Familienangehörige des Vermissten suchen auch auf Social-Media nach dem 38-Jährigen, der zuletzt in seinem kurzen Neoprenanzug und rotem Hemd gesehen wurde.

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sig/fka/news.de

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