29.03.2021, 09.44 Uhr

Evileye Blassop: Hunderte Killerfische an Strand gespült! Wissenschaftler stehen vor Rätsel

In Südafrika wurden Hunderte tote Killerfische an einen Strand gespült. Wissenschaftler stehen vor einem Rätsel: Was verursachte das Massensterben der giftigen Fische? Die Regierung warnt Strandbesucher:innen. Derweil ist bereits ein erstes Todesopfer zu beklagen.

Hunderte tote Kugelfische wurden in Südafrika an einen Strand gespült. Bild: AdobeStock / whitcomberd

Gift-Alarm am Muizenberg Beach in Kapstadt: Hunderte tote Fische wurden an den Strand der südafrikanischen Hauptstadt gespült. Die Regierung warnt, sich von den Meerestieren fernzuhalten. Ein Hund wurde bereits getötet.

Hunderte tote Killerfische an Strand gespült! Wissenschaftler untersuchen Ursache

Die britische Wissenschaftlerin Tess Gridley entdeckte die angespülten Giftfische bei einem Spaziergang am Strand. Sie schätzt, dass Hunderte tote Fische nun am Muizenberg Strand liegen. Wie "Sea Search" auf Facebook schreibt, soll es sich bei den Tieren um Evileye Blassop handeln. Laut südafrikanischem Ministerium für Umwelt, Forstwirtschaft und Fischerei sollen pro Kilometer Küstenabschnitt 300 bis 400 tote Fische angespült worden sein.

Tödliches Neurotoxin! Regierung warnt vor toten Fischen

Die Regierung warnt nun alle Bürger:innen besonders Hundehalter:innen davor, sich den Fischen zu nähern. Die Tiere enthalten nämlich das Gift Tetrodotoxin, was tödlicher als Zyanid ist. Es führt zu Atemlähmung, Lähmung des Zwerchfells und schließlich zum Tod durch Herzstillstand. Ein Hund soll bereits nach einer Begegnung mit einem der toten Fische gestorben sein.

Rote Flut oder Unterwassersprengung? Suche nach dem Grund fürs Massensterben

Die Ursache für die Massenanspülung bleibt jedoch ein Rätsel. Schon mehrfach wurden Hunderte tote Fische an den Strand gespült. Meist war die sogenannte rote Flut der Grund für das Massensterben. Dabei sorgt die Algenblüte nicht nur für eine Färbung des Wassers sondern auch für eine erhöhte Giftkonzentration. "Es gibt keine Berichte über ungünstige Wasserbedingungen oder Red-Tide-Toxine, die dies verursacht haben könnten", heißt es vom Ministerium. Es wäre möglich, dass Unterwassersprengungen schuld am Massensterben sind. 

Lesen Sie auch: Gigantisches Seemonster an Strand gespült - Biologen ratlos.

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bua/fka/news.de

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