05.03.2021, 08.06 Uhr

Nach Erdbeben in Neuseeland: Schock-Video nach Tsunami-Alarm! Welle donnert auf Bucht zu

Nach den heftigen Erdbeben in Neuseeland warnten Behörden vor einem Tsunami. Mittlerweile wurde die Warnung wieder aufgehoben. Videos im Netz zeigen den grausigen Moment, als die Welle anrollt.

Tausende brachten sich aus Angst vor einem Tsunami in Neuseeland in Sicherheit. Bild: dpa

Mehrere schwere Erdbeben erschütterten am Freitag Neuseeland. Vorübergehend wurde vor einem möglichen Tsunami im Pazifik gewarnt. Mittlerweile wurde diese Warnung jedoch wieder aufgehoben. Tausende Menschen hatten sich in Sicherheit gebracht. Videos im Netz zeigen, wie die Wassermassen aufs Land zurollen. Berichte über mögliche Schäden oder Verletzte gibt es bislang nicht.

Heftige Erdbeben vor Neuseeland: Tsunami-Warnung zwischenzeitlich ausgelöst

Insgesamt ließen drei Erdbeben das Land erzittern. Das heftigste hatte eine Stärke von 8,1 und ereignete sich nahe der Kermadec-Inseln, die sich etwa 800 Kilometer nordöstlich der Nordinsel Neuseelands im Pazifik befinden.Kurz darauf folgte in der gleichen Region ein weiteres der Stärke 7,4. Stunden zuvor gab es bereits Erdstöße der Stärke 7,1 rund 100 Kilometer vor der Küste des Bezirks Gisborne. Das Frühwarnsystem Pacific Tsunami Warning Center (PTWC) gab eine Tsunami-Warnung heraus. Experten rechneten mit Wellen bis zu drei Metern Höhe. Tausende Menschen flüchteten aus Furcht vor einem Tsunami in höher gelegene Regionen.

Schock-Videos zeigen Mini-Tsunami-Welle

Die Ministerin für Notfallmanagement, Kiritapu Allan, sagte, dass in Teilen Neuseelands Wellen und Flutwellen beobachtet worden seien. Das örtliche Monitoring-System GeoNet meldete Tsunami-Wellen in Höhe von 15 bis 40 Zentimetern. In den sozialen Netzwerken teilten Menschen Videos, die zeigen, wie eine Welle auf die Tokomaru Bay zurollt. 

Starke und ungewöhnliche Strömung! Zivilschutz warnt Neuseeländer

Der Zivilschutz warnte weiter vor starken und ungewöhnlichen Strömungen sowie unvorhersehbaren Fluten. Dadurch könnten Menschen ertrinken. Es bestehe Gefahr für Schwimmer, Surfer, Angler, kleine Boote und jeden, der sich in Ufernähe im oder am Wasser aufhalte.

Die Tsunami-Warnung galt auch für Inselgruppen wie die Cook-Inseln, Fidschi, Neukaledonien, Tonga, Vanuatu und die Salomonen. Die Kermadec-Inseln, wo sich die beiden schwersten Beben ereigneten, gehören zu Neuseeland, sind aber Hunderte Kilometer von der Küste entfernt. Berichten zufolge sollen die Erschütterungen des ersten Erdbebens in der Nacht in der ganzen Region zu spüren gewesen sein, auch in den Großstädten Auckland, Wellington und Christchurch.

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bua/news.de/dpa

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