05.12.2020, 10.28 Uhr

Donald Trump: Nach Ivanka Trump! US-Präsident will DIESEN Mörder begnadigen

Einer der Vorzüge der US-Präsidentschaft ist das Privileg, verurteilte Strafttäter begnadigen zu können. Donald Trump macht von diesem Recht rege Gebrauch. Nun könnte er neben seiner Tochter Ivanka sogar den legendären Tiger King, Joe Exotic, begnadigen.

US-Präsident Donald Trump möchte nicht nur seine Tochter Ivanka und sich selbst begnadigen, sondern auch den Tiger King. Bild: picture alliance/dpa | Carolyn Kaster

Ist Donald Trump dabei, den legendären Tiger King zu begnadigen? Zu den offiziellen Begnadigungen vor seinem Ausscheiden aus dem Präsidentenamt könnten Netflix-Star Joe Exotic, seine Tochter Ivanka und ... er selbst gehören. Das berichtet die "Daily Mail".

Donald Trump verteilt Begnadigungen wie Bonbons

Berichten zufolge erwägt Donald Trump Begnadigungen für bis zu 20 Personen. Der US-Präsident erwägt, sich selbst zu begnadigen, will aber kein Schuldbekenntnis eingestehen.Andere Begnadigungen könnten Auftragnehmer sein, die bei Blackwater beschäftigt sind. Zudem könnte Donald Trump den Tiger King-Star Joe Exotic begnadigen wollen, was die Grenzen der Macht des Präsidenten ausreizen würde.

Joseph Maldonado-Passage, auch bekannt als Joe Exotic, verbüßt ​​eine 22-jährige Haftstrafe wegen des Mordes an Carol Baskin, der in der Netflix-Show über sein Leben thematisiert wurde.

Donald Trump möchte sich und seine Angehörigen begnadigen

Das Einzige, was den Präsidenten von seiner eigenen Begnadigung oder einer Begnadigung seiner Familie und seines Anwalts abhält, ist die Sorge, dass eine Begnadigung wie ein Eingeständnis von Schuld aussehen könnte. Nach seiner Wahlniederlage sind Begnadigungen eine der wenigen Möglichkeiten für Trump, Macht auszuüben, bevor er am 20. Januar sein Amt verlässt.

Donald Trumps Begnadigung von Joe Exotic

Zur möglichen Begnadigung von Joe Exotic sagte Eric Love, ein Anwalt von Joseph Maldonado-Passage, ABC News, eine Begnadigung sei möglich. "Wir warten noch auf die Unterschrift. Wir denken, wir sind sehr, sehr nah dran." Eine Quelle aus dem Weißen Haus bestätigte gegenüber ABC News, dass sie von Herrn Love gehört hatten.

Der "Tiger King" Joe Exotic könnte von US-Präsident Donald Trump begnadigt werden. Bild: picture alliance/dpa/Netflix | Netflix

Begnadigung von Blackwater-Militärs nach Irak-Massaker

Weitere, die für eine Begnadigung infrage kommen, könnten ehemalige Auftragnehmer der privaten Militärfirma Blackwater sein, die an der berüchtigten Erschießung irakischer Zivilisten auf dem Nisour-Platz in Bagdad beteiligt waren. Bei dem Vorfall im September 2007 wurden 17 Iraker getötet und 20 verletzt. Vier ehemalige Auftragnehmer vor US-Gerichten wurden für schuldig befunden wurden.

Rudy Giuliani von Trump begnadigt?

Auch der persönliche Anwalt des US-Präsidenten Rudy Giuliani könnte zu denjenigen gehören, die begnadigt werden könnten. Giuliani wird Berichten zufolge von der Bundesanwaltschaft wegen seiner Geschäfte untersucht.

US-Präsident Donald Trump möchte sich selbst begnadigen

US-Präsident Trump möchte auch seine Tochter Ivanka und seinen Schwiegersohn Jared Kushner begnadigen, die beide als enge Berater für ihn fungieren. Er scheint auch eine Begnadigung für sich in Betracht ziehen. Er twitterte: "Ich habe das absolute Recht, mich selbst zu begnadigen". So könnte er vorbeugen wollen, dass nach seiner Amtschaft gegen ihn und seine Familienmitglieder ermittelt wird.

Die Selbstbegnadigung eines Präsidenten stellt in der Verfassung eine Grauzone dar und müsste vermutlich vom Obersten Gerichtshof geprüft werden. Die meisten Experten gehen davon aus, dass Trump in einem solchen Falle verlieren würde.

Bisherige 27 Begnadigungen durch Donald Trump

Die 27 bisherigen Begnadigungen durch Donald Trump beruhten auf persönlichen Beziehungen oder darauf, zu provozieren. Dazu gehören die Suffragistin Susan B. Anthony aus dem 19. Jahrhundert, der frühere Gouverneur von Illinois, Rod Blagojevich, und der frühere Trump-Berater Roger Stone, der den Kongress belogen hat. Diesen Monat begnadigte Trump seinen ehemaligen nationalen Sicherheitsberater Michael Flynn, der zugab, das FBI angelogen zu haben.

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sig/news.de

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