07.09.2020, 12.35 Uhr

Schock-Vorfall in Boscombe: HIV-Angst nach Strand-Ausflug! Junge (9) bangt um seine Gesundheit

Es sollte ein ganz normaler Familienausflug werden. Gemeinsam mit seinen Eltern besuchte der 9 Jahre alte Clayton den Strand in Boscombe, als plötzlich eine Spritze in seiner Hand steckte. Ein Test soll nun klären, ob sich der Junge möglicherweise mit HIV infiziert hat.

Tausende Menschen verbrachten den Sommer trotz Corona-Krise am Boscombe Beach in England. Bild: dpa

Es sollte ein entspannter Strand-Ausflug werden, den der neun Jahre alte Clayton Spiller vor wenigen Tagen mit seinen Eltern am Boscombe Beach in der Nähe von Bournemouth verbrachte. Als sich der Schüler beim Spielen jedoch an einer Nadel im Sand verletzte, brach plötzlich Panik aus. Seine Eltern befürchten nun, dass sich Clayton möglicherweise mit HIV infiziert haben könnte.

Angst vor HIV-Infektion! Junge (9) sticht sich beim Spielen am Strand an Spritze

Nichtsahnend hatte der kleine Clayton im Sand gebuddelt, als er plötzlich einen stechenden Schmerz in seiner Hand verspürte. Eine schmutzige Spritze hatte sich in die Haut des Jungen gebohrt. Sein Vater brachte Clayton sofort nach dem Zwischenfall ins Krankenhaus, um festzustellen, ob die Nadel möglicherweise kontaminiert war.

Clayton Spiller könnte sich durch Nadelstich mit HIV infiziert haben

Die Angst, dass sich der Neunjährige mit dem HIV-Virus angesteckt haben könnte, wächst. Laut "Mirror" dauert es bis zu acht Wochen, bis das Ergebnis des Tests endlich vorliegt. Die Ärzte zeigten sich im Gespräch mit der Familie jedoch zuversichtlich. Demnach sei die Wahrscheinlichkeit, dass sich der Junge mit HIV infiziert hat, sehr gering. Dan Spiller, Vater des Jungen, erhob währenddessen schwere Vorwürfe gegen den Strand-Aufseher, der seiner Meinung nach nicht angemessen auf den Vorfall am Strand reagiert habe. Stattdessen kam ein Rettungsschwimmer zu Hilfe und bemühte sich, die Wunde mit antiseptischen Tüchern zu reinigen, so der Vater des verletzen Jungen.

Einheimische entsetzt! Touristen verdrecken Strand von Boscombe

Ein Sprecher von Bournemouth, Christchurch und Poole Council bestritt, dass jemand aus seinem Team an der Behandlung des Jungen beteiligt gewesen sei. Der Strand von Boscombe war im Sommer trotz der Corona-Pandemie ein beliebtes Ziel. Während der Hitzewelle Anfang August strömten Tausende von Touristen in die Gegend von Bournemouth. Während dieser Zeit hätten sich Einheimische häufig über die Menge an Müll beschwert, die Tagesausflügler hinterlassen haben, berichtet der "Mirror".Ein Sprecher der Royal National Lifeboat Institution sagte gegenüber dem "Echo": "Unsere Rettungsschwimmer arbeiten hart daran, dass jeder, der den Strand besucht, sicher nach Hause zurückkehren kann."

HIV-Test-Ergebnis dauert Wochen - Familie von Clayton Spiller will endlich Klarheit

Für die Familie des verletzten Jungen ist dies ein schwacher Trotz. Es wird noch Wochen dauern, bis die Familie endlich Klarheit darüber hat, ob sich der Junge mit dem Humane Immundefizienz-Virus infiziert hat.

Das Virus HIV schädigt die körpereigenen Abwehrkräfte, die auch Immunsystem genannt werden. Ohne Behandlung führt das nach einiger Zeit fast immer zu schweren Krankheiten, man nennt das Aids. Mit einer HIV-Therapie lässt sich Aids verhindern. Menschen mit HIV haben dank moderner Medizin fast eine normale Lebenserwartung.

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sba/loc/news.de

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