06.05.2020, 15.21 Uhr

Asiatische Riesenhornisse Vespa mandarinia: Killerwespe im Anflug! 5-Zentimeter-Insekten können Menschen töten

Sie können bis zu fünf Zentimeter groß werden und nicht nur ganze Bienenstöcke, sondern auch Menschenleben auslöschen: Die Ausbreitung der asiatischen Riesen-Hornisse bereitet Insektenforschern Kopfzerbrechen.

Die Stiche einer asiatischen Riesenhornisse (Vespa mandarina) können für den Menschen tödlich sein. Bild: Quinlyn Baine / Washington State Department of Agriculture / AP / picture alliance / dpa

Im Nordwesten der USA sind erstmals einige Exemplare der für Honigbienen gefährlichen Asiatischen Riesenhornisse (Vespa mandarinia) gesichtet worden. Sie seien bereits im Winter 2019 nahe Blaine und Bellingham an der Grenze zu Kanada gefunden worden, teilte das Agrarministerium des Bundesstaates Washington mit. Zuvor habe es im Herbst auf der kanadischen Seite einige Sichtungen gegeben. Einige der bis zu fünf Zentimeter großen Insekten reichten aus, um binnen Stunden einen gesamten Bienenstock zu zerstören - sie enthaupten dabei ihre Beute.

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Um eine Ausbreitung der auch "Mörderhornissen" genannten Eindringlinge zu verhindern und die heimischen Bienen zu schützen, würden nun spezielle Fallen eingesetzt, berichtete die "New York Times". "Dieses ist unsere Gelegenheit, um zu verhindern, dass sie sich hier ansiedeln. Wenn wir das in den nächsten Jahren nicht schaffen, wird es uns wahrscheinlich gar nicht gelingen", sagte der Insektenforscher Chris Looney der Zeitung.

Giftiger als Bienen! Asiatische Riesenhornisse kann Menschen töten

Die Vespa mandarinia sei die größte Hornissenart der Welt. Sie greife Menschen in der Regel nicht an, könne dies aber tun, wenn sie sich bedroht fühle, so das Agrarministerium Washingtons. Ihr Stachel sei länger und ihr Gift toxischer als das von Bienen. Sie könne auch mehrfach zustechen und wegen allergischer Reaktionen auch für Menschen gefährlich sein. Laut "New York Times" gibt es in Japan jedes Jahr rund 50 Tote durch Stiche der Asiatischen Riesenhornisse. Wie die Exemplare nach Nordamerika gelangten, ist unklar. Sie seien möglicherweise an Bord eines Schiffes eingeschleppt worden, hieß es.

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loc/news.de/dpa

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