31.12.2019, 07.39 Uhr

Endlich rauchfrei 2020?: Tschüss Glimmstängel! DESHALB lohnt sich das Aufhören

Raucher sind sozialer, entspannter und schlanker. Oder nicht? Was für und gegen das Rauchen spricht, erfahren Sie hier.

Lohnt es sich 2020 mit dem Rauchen aufzuhören? Bild: picture alliance/Jens Kalaene/zb/dpa

Gibt es Gründe die für das Rauchen sprechen? Oder geht es 2020 dem Glimmstängel an den Kragen? Was Sie über das Leben mit blauem Dunst wissen sollten, erfahren Sie hier.

Rauchen baut Stress ab und entspannt

Ob bei Nervosität oder im Stress, viele Raucher fühlen sich durch das Rauchen entspannter. Zigaretten haben einen beruhigenden Effekt, zumindest fühlt sich das für Raucher so an. Das liegt ganz klar am Nikotin. Das Fehlen von Nikotin verursacht Anspannung und Stress und ist als Entzugserscheinung zu werten. Der beruhigende Effekt einer Zigarette entspannt daher und der Raucher fühlt sich beruhigter. Besonders in Stresssituationen setzen Raucher auf diesen Effekt und rauchen lieber gleich zwei zur Regulierung. Der Effekt ist ganz klar da und lässt sich nicht von der Hand weisen. Gesund ist er aber nicht. Eher ein Teufelskreis auf Abhängigkeit.

Raucherpausen sind unschlagbar

Tatsächlich ist es noch immer so, dass Raucherpausen vielerorts nicht zur Pausenzeit zählen und manchmal sogar auch für wichtige Abstimmungen genutzt werden. Nichtraucher haben da schon oft das Nachsehen. Allerdings kommen Sie nicht zwingend gestärkt aus dieser Pause. Das Nikotin sabotiert den Sauerstofftransport im Körper und sorgt damit dafür, dass das Stresslevel eher noch steigt. Die gefühlt mehr Freizeit sorgt also nicht nur für Unmut bei den lieben Kollegen, sondern verkürzt letztendlich sogar Lebenszeit. Neben Nikotin ist auch Stress gesundheitsgefährdend.

Schlank dank Zigarette

Ehemalige Raucher berichten immer wieder, dass sie nach der Rauchentwöhnung zugenommen haben. Es stimmt zwar, dass Rauchen den Stoffwechsel ankurbelt und Appetit verringert, aber das ist natürlich nur die halbe Wahrheit. Die Gesundheit von Nichtrauchern wird durch zahlreiche Faktoren verschlechtert. Ein Nichtraucher der auf seine Ernährung achtet, wird schneller und langfristiger zur Traumfigur finden, als ein Raucher, der seine Lungenkapazität nach und nach verringert.

Rauchen schafft Anschluss

Das Rauchen eine verbindende Gruppendynamik hat, ist längst vorbei. In Restaurants gibt es eigene Bereiche, in der Öffentlichkeit oft abgesteckte Bereiche und die Aufklärer der Anti-Rauch-Bewegung sind bereits in der Schule angekommen. Demnächst steht das Werbeverbot wieder zur Diskussion. Rauchen grenzt also eigentlich eher aus.

Rauchen ist ein Genuss

Das stimmt nur bedingt. Nicht die Pflanze schmeckt dem Raucher, sondern die Zusatzstoffe, die in Filter und Kraut enthalten sind. Wären diese nicht, würden Raucher keinen Genuss empfinden, sondern ekel. Ihre Geschmacksknospen sind durch den Konsum einfach überreizt. Nach dem Nikotin-Entzug werden Ihre Geschmacksknospen wieder richtig fit. Durch die

Rauchen macht arm

Stimmt. Einfach mal nachrechnen.

Rauchentwöhnung ist kompliziert

Eigentlich nicht. Es gibt eine Vielzahl von Möglichkeiten sich vom Rauchen zu entwöhnen. Neben dem eigenen Willen sind vor allem Apps sehr hilfreich. Es gibt Apps wie "Grüne Lungen – Stop Rauchen", "Smoke Free", "Quit Now" und zahlreiche Alternativen dazu. Hypnose, Sport und Pflaster, Kaugummis und Lutschpastillen können ebenfalls eine sehr große Hilfe sein. Unterstützung beim Reduzieren oder direkten Einstellen und beim durchziehen neuer Rituale ist entscheidend. Auch das schafft Gemeinschaft.

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nbl/news.de

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