06.12.2019, 09.09 Uhr

Madeleine McCann seit 2007 vermisst: "Häusliche Gewalt"! Profiler meldet sich im Fall Maddie zu Wort

Seit Mai 2007 fehlt von der damals drei Jahre alten Madeleine McCann jede Spur. Zwölf Jahre sind seitdem vergangen und die Ermittlungen dauern, angetrieben durch Maddies Eltern Kate und Gerry McCann, noch immer an. Nun meldet sich ein Profiler zu Wort und spricht Klartext, den wohl berühmtesten Vermisstenfall der Welt betreffend.

Maddie McCann wird seit Mai 2007 vermisst. Bild: dpa

Zwölf Jahre ist es mittlerweile her, dass die dreijährige Madeleine McCann aus einer Ferienwohnung im portugiesischen Praia da Luz verschwand. Die Eltern der kleinen Maddie waren mit Freunden nicht weit entfernt etwas essen und ließen Maddie und ihre jüngeren Zwillingsgeschwister im Zimmer. Als sie aber gegen 22 Uhr am 3. Mai 2007 nach ihren Kindern sahen, war das älteste Kind verschwunden. Seitdem fehlt von Madeleine McCann jede Spur. Alle bisherigen Ermittlungen verliefen irgendwann im Sande. Doch Maddies Eltern, Kate und Gerry McCann, haben die Hoffnung noch immer nicht aufgegeben, ihre Tochter eines Tages lebend wiederzusehen.

Vermisstenfall Madeleine McCann - Profiler Axel Petermann spricht Klartext

Geht es nach Axel Petermann, einem der bekanntesten Profiler Deutschlands, wäre "häusliche Gewalt (...) die naheliegendste Erklärung" im Fall Maddie McCann, wie der gebürtige Bremer im Gespräch mit dem "Bunte"-Magazin erklärt.

Maddie McCann seit 2007 vermisst - Eltern im Visier der Ermittler

Verschwörungstheorien rund um die vermisste Madeleine McCann gibt es viele. Mehr als einmal gerieten auch die Eltern selbst ins Visier der Ermittlungen. So hat sich beispielsweise auch die Netflix-Dokumentation "Das Verschwinden von Madeleine McCann" ausführlich mit dem Schicksal der Dreijährigen auseinandergesetzt.

Haben Kate und Gerry McCann etwas mit dem Verschwinden von Madeleine zu tun?

Auch in den sozialen Netzwerken wird der Fall Maddie noch immer heftig diskutiert. So löste auch das aktuelle "Bunte"-Interview mit Axel Petermann auf Facebook eine wahre Welle an Kommentaren aus - und der Tenor ist beinahe einstimmig: Maddies Eltern, so ist sich der Großteil der Facebook-Nutzer sicher, haben etwas mit dem Verschwinden des Kindes zu tun. "Irgendetwas stimmt an dieser ganzen Geschichte nicht. Vielleicht liege ich falsch, aber ich hatte von Anfang an die Eltern in Verdacht, dass die was mit dem ganzen Fall zu tun haben. Der Meinung bin ich heute noch", mutmaßt eine Userin.

Vermisstenfall Madeleine McCann: Wie viel Schuld tragen Maddies Eltern?

Andere wiederum haben kein Verständnis für das Verhalten der Eltern an diesem Abend. "Hab nie verstanden wie man kleine Kinder alleine lassen tut um nur essen zu gehen. Was sind das für Eltern. Bin sicher die wissen mehr" und "Im Zimmer waren drei kleine Kinder!! Eine hatten sie genommen die anderen zwei hatten sie da gelassen !!! Bitte nachdenken..die Eltern wissen viel mehr ...", lauten zwei weitere Kommentare auf Facebook.

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Ermittlungen im Fall Maddie McCann dauern an

Ob der Vermisstenfall Maddie McCann jemals aufgeklärt wird, wird sich zeigen müssen. "Menschenhandel, Organhandel, es gibt so viele kranke Sachen. Was dem Mädchen widerfahren ist, wer daran beteiligt war, wer von uns weiß das schon. Ich hoffe das sie irgendwo lebt uns es ihr einigermaßen gut geht und wenn sie nicht lebt, das sie nicht leiden musste", fasst es eine Facebook-Userin ihre Gefühle zusammen.

Deutscher Pädophiler soll Madeleine McCann entführt haben

Einer, der auch Jahre nach Maddies Verschwinden immer wieder öffentlich über ihr Schicksal spekuliert, ist derfrühere Polizeichef Goncalo Amaral. Zuletzt hatte Amaral neue Hinweise veröffentlicht, dass ein deutscher Pädophiler die kleine Madeleine entführt haben könnte. Dabei soll es sich aber nicht um den zuvor verdächtigen Martin Ney handeln.Den Namen des Verdächtigen wollte der ehemalige Polizist in einem TV-Interview jedoch nicht preisgeben.

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fka/rut/news.de

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