Von news.de-Redakteurin - 30.09.2018, 08.28 Uhr

Orioniden im Oktober 2018: Sternschnuppen und Blutmond verzaubern Herbstnächte

Hobbyastronomen dürfen im Oktober zwar keine spektakulären Highlights am Himmel erwarten, dennoch gibt es einiges zu sehen. So sorgt der Sternschnuppenstrom der Orioniden und der Blutmond für leuchtende Nächte.

Der Oktober sorgt für leuchtende Nächte. Bild: Fotolia / sdecoret

Die Nächte werden wieder länger und Hobbyastronomen können sich auf einige Highlights im Oktober 2018 freuen. Zum einen flitzen die Sternschnuppen der Orioniden über den Himmel und zum anderen verzückt der Vollmond als Blutmond.

Orioniden im Oktober 2018: Unzählige Sternschnuppen am Himmel

Von Oktober bis Anfang November sind die Orioniden am Himmel zu sehen. Das Maximum des Meteorstroms ist der 21.10.2018. dann sollen pro Stunde 20 Sternschnuppen über den Nachthimmel flitzen. Die beste Beobachtungszeit ist zwischen Mitternacht und 5 Uhr morgens. Der Ursprung der Meteore ist der Halleysche Komet. Zudem sind im Oktober noch die Sternschnuppen der Delta-Draconiden und der Giacobiniden (Maximum am 09.10.2018) beobachtbar.

Leuchtender Blutmond! DIESEN Namen trägt der Vollmond im Oktober

Am 24.10.2018 um exakt 18.45 Uhr erreicht der Mond seine Vollmondphase. Übrigens wird der Vollmond im Oktober als "Blutmond" bezeichnet. Ob der Mond im Oktober allerdings in rotem Licht erstrahlen wird, ist unklar. Eine totale Mondfinsternis steht jedenfalls nicht bevor. Aber auch die Begriffe "Erntemond", "Jägermond" und auch "Reisemond" sind gebräuchlich. Übrigens hat jeder Vollmond seinen eigenen Beinamen.

Der Mond kommt im Oktober der Erde übrigens zweimal extrem nah. Das erste Mal am 05.10.2018. Dann trennen uns nur noch 366.400 Kilometer zum Erdtrabanten. Das zweite Mal findet am 31.10.2018 statt. Dann beträgt die Entfernung von 370.200 Kilometer.

Zeitumstellung 2018: Ende der Sommerzeit am 28.10.2018

Die Sommerzeit endet in diesem Jahr am 28. Oktober. Die Uhren sind dann um 3 Uhr auf 2 Uhr (MEZ) zurückzustellen. Man kann also quasi eine Stunde länger schlafen. Würde man dies nicht tun, ginge die Sonne in der letzten Dezemberwoche in Hamburg erst um 9.37 Uhr auf, in Berlin um 9.17 Uhr und in München erst um 9.12 Uhr.

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bua/kad/news.de/dpa

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