München: Bayerisches Staatsballett vergibt erstmals Aurora Prize
Mit der Auszeichnung sollen vielversprechende Nachwuchstalente gefördert werden. Bei der Auswahl geht es nicht nur um perfekte Technik und künstlerischen Ausdruck, sondern noch um viel mehr.
Erstellt von Sarah Knauth - Uhr
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Das Bayerische Staatsballett hat erstmals den mit 10.000 Euro dotierten Aurora Prize für herausragende Nachwuchstalente vergeben. Die neue Auszeichnung ging an Frederick Stuckwisch und Phoebe Schembri, wie das Staatsballett in München mitteilte. Der nach der Hauptfigur des klassischen Balletts "Dornröschen" - Prinzessin Aurora - benannte Preis wurde von einem langjährigen Sponsor gestiftet, der inkognito bleiben möchte.
Der Aurora Prize soll künftig jährlich vielversprechende Mitglieder des Ensembles auszeichnen, die noch am Anfang der Karriere stehen und außergewöhnliches künstlerisches Potenzial besitzen. Allerdings sollen sie sich nicht nur durch exzellente technische und darstellerische Fähigkeiten verdient gemacht haben. Stattdessen wird den Angaben zufolge vor allem die künstlerische und persönliche Entwicklung während der zurückliegenden Spielzeit, Professionalität und Vorbildcharakter berücksichtigt. Über die Vergabe entscheiden Ballettdirektor Laurent Hilaire und der Ballettmeisterstab.
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