Friedrich Merz: Merz über Habermas: Leuchtfeuer in tosender See

Der Philosoph und Soziologe habe Generationen von Forschern geprägt, betont der Bundeskanzler. Er erklärt, warum Habermas Stimme fehlen werde.

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Friedrich Merz bei einer Pressekonferenz (Archivbild). (Foto) Suche
Friedrich Merz bei einer Pressekonferenz (Archivbild). Bild: picture alliance/dpa | Kay Nietfeld

Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) hat den gestorbenen Philosophen Jürgen Habermas als einen der bedeutendsten Denker unserer Zeit gewürdigt. Dieser habe mit Weitblick und historischer Größe politische und gesellschaftliche Entwicklungen begleitet. Merz betonte: "Seine analytische Schärfe prägte weit über die Grenzen unseres Landes hinaus den demokratischen Diskurs und wirkte wie ein Leuchtfeuer in tosender See."

Habermas war am Samstag im Alter von 96 Jahren in Starnberg gestorben, wie der Suhrkamp Verlag unter Berufung auf die Familie der Deutschen Presse-Agentur mitteilte. Merz hob hervor, seine soziologische und philosophische Arbeit habe Generationen von Forschern und Denkern geprägt. "Für unser Gemeinwesen war Habermas‘ intellektuelle Eindringlichkeit und seine Liberalität unersetzlich – sein Wort war Maßstab und Herausforderung in einem." Seine Stimme werde fehlen.

+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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