Bad Bunny: Mega‑Auftritt des Latino‑Megastars endet mit rätselhaftem Social‑Media‑Schock

Rätsel um Bad Bunny: Kurz nach seiner viel diskutierten Super-Bowl-Halbzeitshow löscht der Latino-Superstar alle Instagram-Beiträge. Fans spekulieren über einen bewussten Rückzug, ein Statement oder den Auftakt zu einem neuen Projekt.

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Bad Bunny: Sänger löscht alle seine Instagram-Posts. (Foto) Suche
Bad Bunny: Sänger löscht alle seine Instagram-Posts. Bild: picture alliance/dpa/San Francisco Chronicle | Stephen Lam
  • Bad Bunny entfernt nach dem Super Bowl sämtliche Instagram-Posts
  • Andere Social-Media-Kanäle bleiben weiterhin online
  • Halbzeit-Show mit politischen Botschaften sorgte für heftige Debatten

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Latino-Megastar Bad Bunny sorgt für Rätsel: Nach seiner Super-Bowl-Show verschwinden alle seine Posts auf Instagram. Was steckt hinter dem plötzlichen Rückzug des Grammy-Gewinners?

Plötzlicher Social-Media-Rückzug

Latin-Superstar Bad Bunny hat sämtliche Beiträge auf seinem Instagram-Profil gelöscht und damit für Verwunderung und Spekulationen gesorgt. Der puerto-ricanische Künstler, der mehr als 53 Millionen Follower auf der Plattform verzeichnet, hatte am Sonntag in der Super Bowl-Halbzeitpause eine spektakuläre Show im Stadion von Santa Clara in Kalifornien abgeliefert.

Kein Einzelfall in Bad Bunnys Karriere

Einen Tag später waren alle seine Instagram-Posts ohne Angabe von Gründen verschwunden. Auf seinen TikTok- und X-Profilen waren weiterhin Beiträge sichtbar, wenn auch keine aktuellen. Es ist nicht das erste Mal, dass sich Bad Bunny, bürgerlich Benito Antonio Martínez Ocasio, auf Instagram zurückzieht. Anfang 2023 hatte er sein Profil vorübergehend auf privat umgestellt, nachdem er angekündigt hatte, eine Pause von der Öffentlichkeit zu nehmen. Erst kurz vor seinem Auftritt auf dem Coachella-Festival im April des Jahres meldete er sich damit zurück, viel mitteilen zu wollen.

Debatte um Halbzeit-Show

Der Musiker, geboren auf der zu den USA gehörenden Karibikinsel Puerto Rico, ist der Künstler der Stunde: Bei den Grammy Awards Anfang Februar gewann er insgesamt drei der Trophäen, darunter für "DeBÍ TiRAR MáS FOToS" als Album des Jahres. Zuletzt galt er als meistgehörter Künstler des Planeten beim Streamingdienst Spotify. Dass die Wahl als Headliner der traditionsreichen Halbzeit-Show auf ihn fiel, hatte dennoch hitzige Debatten ausgelöst, auch weil der 31-Jährige ein ausgesprochener Kritiker der US-Abschiebepolitik ist.

Bei seiner Show, die das "böse Häschen" fast ausschließlich auf Spanisch bestritt, füllte ein detailreiches Set mit puerto-ricanischen Alltagsszenen mit zahlreichen Tänzern, Statisten und Star-Gästen das Spielfeld. Dabei sparte Bad Bunny nicht mit politischen Botschaften, die an den Gemeinschaftssinn unter Amerikanern und die Zugehörigkeit der Latinos appellierten. US-Präsident Donald Trump bezeichnete den Halbzeit-Auftritt als "eine der schlechtesten", die er je gesehen habe.

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/news.de/dpa

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